Hans Staub war letzte Woche aufgrund von Differenzen innerhalb des Verbandes zur Kulturlandinitiative per sofort von seinem Amt zurückgetreten. In einem offenen Brief an den ZBV und die Bauern, der im Zürcher Bauer abgedruckt wurde, legt er dar, wieso er die Initiative unterstützte.
Hätte sich aus dem Verband niemand für die Initiative stark gemacht so „hätten wir im Lichte des Abstimmungsergebnisses schlichtweg unsere Legitimation verloren, uns in dieser so bestimmenden, elementaren Sache weiter zum Ausdruck zu bringen“, schreibt Staub. Dass er sich entgegen aller Ermahnungen dennoch für die Initiative eingesetzt habe, sei unter anderem auf sein Berufsverständis und seine tiefsinnige, echte Sorge zum Boden zurückzuführen.
Um Kontinuität, die Kohärenz und die Vertrauenswürdigkeit des Verbandes im Interesse der Mitglieder dauerhaft zu gewährleisten, habe er sich in realistischer Einschätzung der Ausgangslage und in Abwägung seiner persönlichen Konsequenzen zum sofortigen Rücktritt entschlossen, schreibt Staub weiter. Staub legt Wert darauf, dass er nicht zum Rücktritt gedrängt wurde und dies rein sein persönlicher Entscheid gewesen sei.



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