Diese Tests seien aufgrund der damaligen BSE-Krise von Coop im Februar 2001 auf freiwilliger Basis eingeführt worden, teilte Coop in einer Pressemitteilung am 17. Januar 2005 mit. Seither wurden alle für Coop geschlachteten, über 20 Monate alten Rinder im Schlachthof lückenlos auf BSE getestet.
Inzwischen hat sich die Situation massiv geändert und die zusätzlichen BSE-Test brächten heute keine zusätzliche Sicherheit mehr, heisst es weiter. Deshalb verzichtet nun nach der Migros auch Coop auf diese Tests.
Preisliche Entlastung für die Verarbeiter
Die Kosten, rund 70 Franken pro Tier wurden von den Verarbeitern in ihre Kostenkalkulation eingerechnet. Wenn nun die zusätzlichen Entsorgungsgebühren von 25 Franken die neue für jede Kuh verrechnet werden, dazugerechnet werden, haben die Verarbeiter rund 100 Franken mehr pro Kuh. Rein theoretisch müsste das Fleisch für die Konsumenten an der Ladentheke jetzt billiger werden. bau