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Nachweisverfahren gefordert

Bern verlangt Aufklärung über nicht zugelassenen Gentech-Reis

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) will von den US-Landwirtschaftsbehörden und dem Bayer-Konzern Informationen zu nicht zugelassenenem Gentech-Reis. Spuren des Reises waren am Wochenende in Handelsbeständen in den USA entdeckt worden.

Das BAG verfüge bisher über keine genauen Informationen zu den Eigenschaften des Gentech-Reises, sagte Martin Schrott am 21. August 2006 auf Anfrage. Man werde unter anderem ein Nachweis-Verfahren anfordern, ergänzte der BAG-Experte.

Grundsätzlich wird aus den USA Langkornreis in die Schweiz importiert. Doch noch weiss man in Bern nicht, aus welcher Region und welchem Anbau die von den US-Behörden entdeckten Spuren von nicht zugelassenem Gentech-Reis stammen. Und ohne Nachweis-Verfahren lassen sich Importe auch nicht überprüfen.

Gemäss den amerikanischen Behörden stellen die Rückstände des Gentech-Reises kein Gesundheitsrisiko dar, weder in Nahrungs- noch in Futtermitteln.

Eine Sprecherin der EU-Kommission teilte am 21. August 2006 in Brüssel mit, das US-Agrarministerium habe die EU informiert, dass Reis offensichtlich versehentlich mit nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Substanzen verunreinigt und in die EU exportiert worden sei.


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sda [22.08.06 09:44]
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