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Gentechnologie

Syngenta: Bittersüsser GV-Nachgeschmack

Mehrere NGOs protestierten anlässlich der DV der Syngenta vom 26. April. Sie forderten den Verzicht auf GVO-Patente. Syngenta selber meldet gute Geschäfte.

Vertreter von Swissaid, Greenpeace und der Erklärung von Bern intervenierten in der Aktionärsversammlung gegen Patente des Agrokonzerns, wie die drei Organisationen am 26. April mitteilten.

Syngenta versuche, wichtige Eigenschaften von Nutz­pflanzen für sich zu monopolisieren, werfen die Organisationen dem Agroriesen vor. Leidtragende seien Bauern und Bäuerinnen, sowie Forschung und Pflanzenzüchtung.

Bei der Generalversammlung vom 26. April nahmen Aktionäre das Thema auf und kritisierten die Informationspolitik des Konzerns zum gentechnisch veränderten Mais Bt-10. Auch die alten Giftmüll- Deponien wurden erneut zur Sprache gebracht.

Syngenta mit 24 Prozent mehr Umsatz im ersten Quartal 2005

Im wichtigsten Ertragsstandbein, dem Pflanzenschutz-Geschäft, legte der Konzern um 4 % zu und weist nun einen Quartalsumsatz von 1,93 Mrd. Dollar aus, teilte Syngenta am 26. April mit.

Beim Pflanzenschutz habe man von der Nachfrage zu Saisonbeginn im NAFTA-Raum (USA, Kanada, Mexiko)und einer guten Geschäftsentwicklung in Asien profitiert. In Europa ging der Umsatz dagegen leicht zurück.

Besonders zugelegt hätten die Verkäufe von Fungiziden, hiess es weiter. Aber auch Insektizide seien in allen Regionen mehr verkauft worden. Im Herbizidgeschäft glichen Umsatzrückgänge in Europa das Wachstum in der NAFTA-Region aus.

Mehrumsatz von 70 % mit Saatgut

Die Umsätze im Saatgutgeschäft als zweitem Standbein stiegen (wechselkursbereinigt) um 70 % auf 921 Mio. Franken. Dies liegt laut Syngenta vor allem an Akquisitionen; ohne diese stieg der Umsatz um 15 %.

Für das ganze Geschäftsjahr bleibt Syngenta bei seiner Absicht, den Gewinn pro Aktie um mehr als 15 Prozent zu steigern, wie es weiter hiess.

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bp/sda [26.04.05 16:48]