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Die hieraus resultierenden Konsequenzen im Sinne einer artgerechten Tierhaltung und hohen Fleischqualität befriedigen Bioland- Bauern mit sauberen hellen Ställen, Gelegenheiten zur Beschäftigung und einer stressarmen Umgebung. In der Studie wurde gemäss «agrarheute.com» die Fleischqualität von Tieren mit einerseits monotonen und andererseits abwechslungsreichen Lebensumständen miteinander verglichen.
Mehr hochwertiges Fleisch bei Bewegung
Das Ergebnis zeigte, dass die monotone Schweinehaltung in einem höheren Masse sogenanntes PSE-Fleisch produziere, das weich, blass und schwammig sei und beim Braten schnell hart werde. «Schweine liefern mehr hochwertiges, rötliches Fleisch, wenn sie über den Tag hinweg Beschäftigung und Bewegung erhalten», stellt FBN-Sprecher Dr. Karl Borowy fest. Jede artgerecht angereicherte Umwelt sei somit besser als eine beengte, reizarme Haltung. In der freien Natur suchen Schweine den Großteil des Tages nach Nahrung.
Geruchsinn und Suchtrieb aktivieren
Hierbei sind sie auf ihren feinen Geruchssinn, ihren Suchtrieb und ihre grosse Neugier angewiesen. Der Bioland-Bauer ahmt diese Lebensbedingungen für seine Schweine nach: Seine Tiere haben Auslauf unter freiem Himmel, können Gerüche, Geräusche und Klimareize wahrnehmen und sich frei bewegen. Im Stall finden sie Beschäftigung mit eingestreutem Stroh, Scheuerbalken und Spielzeug wie Bälle, Reifen oder Ketten. Unterschiedliches Futter, etwa Heu, Grassilage, Rüben oder Kartoffeln, sorgt für Abwechslung und gibt den Tiere länger zu kauen. Daneben gibt es für die Schweine spezielle Ruhezonen, um sich abseits ausruhen zu können.