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Dimas, der sich am 22. November 2007 in Brüssel erstmals öffentlich zum Thema äusserte, verwies dabei auf das Vorsorgeprinzip. Man müsse absolut sicher sein, dass es keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt habe, betonte er. Es gebe «einige Hinweise für Langzeitfolgen», fügte er an.
Der Bt-11-Mais von Syngenta ist in der EU für den Nahrungs- und Futtermittelimport zugelassen, bisher allerdings nicht für den Anbau. Die EU-Staaten sind im Umgang mit der Gentechnologie uneinig, und der Streit scheint nun auch die EU-Kommission erreicht zu haben. Laut verschiedenen Medienberichten teilt die Mehrheit der anderen EU-Kommissare die Haltung von Dimas nicht.
Die Umweltorganisationen Global 2000 äusserten sich bereits mehrfach kritisch zu Bt-11 und dem Mais 1507 von Pioneer, zu dem ebenfalls ein Anbaugesuch hängig ist. Sie verwiesen dabei auf Studien, die belegten, dass die Folgen nicht absehbar seien.
Eine Studie zeige, dass der Genmais, der das Insektengift des Bakteriums Bacillus thuringiensis (Bt) produziert, schwere Schäden für Ökosysteme im Wasser anrichten könne.
Laut den Umweltorganisationen sind zudem bislang die Folgen für den Lebensraum Wasser durch den Eintrag von Pollen und Ernteabfällen nicht berücksichtigt worden. Der Bt-Mais stehe zudem im Verdacht, für nützliche Insekten schädlich zu sein und sich langfristig auch auf die Böden negativ auszuwirken.