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Samuel Schmid greife den neuen SVP-Präsidenten Toni Brunner frontal an. Dies berichtete die Sendung «Echo der Zeit» von Radio DRS am Mittwoch. Radio-Mann Peter Maurer bezieht sich dabei auf eine Leserbrief-Debatte im «Schweizer Bauer» um Toni Brunners Stallfenster.
Schmid kritisiert
Hintergrund der ganzen Geschichte ist, dass im «Schweizer Bauer» vom 8. März zu einem Interview mit Toni Brunner ein Foto von Brunner am Misten des heimischen Stalls abgedruckt war. Darauf hin schrieb Sämi Schmid einen Leserbrief, der im «Schweizer Bauer» vom 12. März erschien. «Für das Foto, das vergangenen Samstag im «Schweizer Bauer» beim Interview erschienen ist, hätte ich wohl als SVP-Präsident die Stallfenster gewaschen und das Güllenloch richtig zugedeckt», schrieb Sämi Schmid zum Bild mit Toni Brunner.
Brunners Freunde zur Stelle
Toni Brunners Sympathisanten kritisierten jedoch in der heutigen Ausgabe des Schweizer Bauers ihrerseits Sämi Schmid: «Sie, Herr Schmid, sind kein Blumenfreund, sonst hätten Sie geschrieben, wie schöne Geranien den Stall von Toni Brunner schmücken. Ich frage mich, ob Sie wirklich ein SVPler sind», schreibt beispielsweise Ruth Schmid, Ueken AG. Nathan Losenegger aus Wil SG meint: «Es ist eine Schande, jemanden so zu beschuldigen wegen ein paar unwichtiger Dinge, und das auch noch in der eigenen Partei!»
Sämi Schmid, so «Radio DRS», halte aber an seiner Meinung fest: Er stehe weiter mit vollem Namen dazu, was er geschrieben habe, sage Sämi Schmid, SVP-Ortspräsident, Veltheim AG. Somit handle es sich um eine Realsatire, meint Radio-Journalist Peter Maurer.