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Europameisterschaft

Wendelins Tinito Bavona wird Europameister der Braunvieh-Rinder

Wendelins Tinito Bavona von Wendelin Casutt, Falera, ist Europameisterin der Braunvieh-Rinder. Das Schweizer Rinder besiegte 2 Österreicher Rinder. Am Sonntag geht die Schau mit dem Wettbewerb der Kühe weiter. Mit Videos und Bildergalerien
Das Europachampionrind Tinito Bavona von Wendelin Casutt, Falera, zusammen mit dem Schweizer Betreuerteam. / Marcel Wipfli

Ende gut, alles gut. Getreu diesem Motto konnten die Schweizer Braunviehzüchter an der Rinderschau im Rahmen der Europameisterschaft doch noch jubeln. In der Championwahl setzte sich das Rind Tinito Bavona von Wendelin Casutt, Falera, gegen zwei Konkurrentinnen aus Österreich durch. Die beiden östereichischen Richter Hans Schneeberger und Rudolf Hussl setzten das mächtige Schweizer Rind vor die Reservesiegerin Wurl Evelin, Johann Haller, Ellboegen (Österreich) sowie die Ehrenerwähnung Mercury Galaxy, Michael Schwemberger, Aldrans (Österreich). Mit ihrem Vater Wurl hat aber auch die Reservesiegerin "Schweizer Blut".

Spezielle Richtarbeit

Warum aber Ende gut alles gut? Der Reihe nach: Da die ältesten Rinder zuerst gerichtet wuren, fing der Wettbewerb mit dem Abteilungssieg der späteren Champion Tinito Bavona zwar noch gut an. Von den übrigen angetretenen Schweizer Rindern konnte sich aber keines mehr ganz an der Spitze der Abteilungen festsetzen. In der Abteilung von Bavona erreichte Zumbühl's BS Dino Dynamit-ET von Ezio Pedrini, Airolo den 6 Rang. In einer weiteren Abteilung belegten die beiden Schweizer Rinder Langenhard's Starbuck Swiss Made der BG Hofer/Kündig, Rikon im Tösstal und  Roli Prisma von Ezio Pedrini, Airolo, die Ränge 4 und 5. Die Schweizer störten sich weniger an den Rangierungen, sondern vor allem an der merkwürdigen Richtarbeit. So wurden die Tiere nicht in einer Reihe gemäss einer Rangfolge rangiert. Nein, die Rangierungen der Tiere wurden in der Art einer Championwahl erst ganz zum Schluss bekannt gegeben.

Kühe sind am Sonntag dran

Am Sonntag treten dann ab 09.00 Uhr die Schweizer Kühe gegen die Konkurrenz aus Österreich, Deutschland, Frankreich sowie gegen die Kühe aus dem Südtirol an, die für Italien starten. Aus den anderen Gebieten Italiens sind aus verschiedenen Gründen keine Kühe angereist.

Dabei werden zuerst die ältesten Kühe im Ring vorgeführt. Da die Championwahlen erst um etwa 16.00 Uhr stattfinden werden, stellt dies eine grosse Herausforderung für die Styler dar. Die Frage ist: Wie kann eine Kuh um 9 Uhr schon ein gut gefülltes Euter haben und an den Championwahlen um 16.00 Uhr nicht ein übervolles?

Bilder der Abteilungen

Impressionen vom Samstag


Tinito Bavona wird Rinderchampion

Interview mit dem Sieger Wendelin Casutt

Die Schweizer Kühe werden gemolken

Georg Florin tritt mit 2 Kühen an

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Marcel Wipfli/Samuel Krähenbühl [19.04.08 11:09]
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