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»Dossier: Kampf um fairen Milchpreis |
»Medieninfo Big-M vom 2. Juni |
Um Mitternacht waren die Schweizer Milchproduzenten (SMP) und die Verarbeiter noch immer am Verhandeln.
Big-M Präsident Martin Haab bekräftigte am Montagabend im Streikzentrum Obfelden ZH noch einmal die Forderung nach 10 Rappen mehr pro Liter Milch (siehe Videos unten auf der Seite).
...mehr folgt
Noch immer weiss man nichts über den Stand der Verhandlungen zwischen den Schweizer Milchproduzenten (SMP) auf der einen und den Verarbeitern auf der anderen Seite. Die spannende Frage wird sein: Können die Verarbeiter einen Keil in die Reihen der Bauern treiben?
Die Bäuerliche Interessengruppe im Marktkampf (BIG-M) hat klar kommuniziert, dass nur ein Abschluss mit einer Milchpreiserhöhung von 10 Rappen als genügend erachtet werde. Was wäre aber, wenn die Verarbeiter 4, 5, 6 oder 7 Rappen offerieren würden? Wäre dann Big-M bereit, den Streik abzubrechen?
Auf der anderen Seite hatten die SMP darauf hingewiesen, dass bei einem Vergleich der VMI-Erhebungen mit dem effektiv ausbezahlten Milchpreis gemäss BLW-Statistik die Produzenten bereits 2007 einen um gut vier Rappen höheren Milchpreis hätten erhalten sollen.
Das heisst, dass bei einer Milchpreiserhöhung von 4 Rappen die Verarbeiter und der Detailhandel nur die Marge, welche sie im Vorjahr zusätzlich eingenommen hatten, wieder zurück geben würden.
Streik läuft (Meldung vom Mittag)
«Der Streik läuft auf Vollgas», sagte Big-M-Präsident Martin Haab, am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Neu hinzugekommen seien seit Sonntag Milchbauern im Kanton Graubünden sowie im Berner Oberland im Raum Interlaken/Oberhasli/Meiringen.
Zudem werde neu auch in der Ostschweiz «zünftig mobilisiert», in Teilen des Thurgaus. Gstreikt werde nach wie vor insbesondere in den Kantonen Zürich, Aargau, Zug und Luzern sowie in der ganzen Westschweiz. «Dort ist die Streikbereitschaft sehr gross.»
Haab schätzte, dass etwa die Hälfte der üblichen Milchmenge am Montag nicht abgeliefert werde. Am Streik beteiligten sich nämlich viele überdurchschnittlich grosse Betriebe. Die Milchverarbeiter hätten bisher «heruntergespielt», dass die Lieferungen kleiner geworden seien. Sie behälfen sich mit gelagertem Milchpulver.
Emmi spürt Auswirkungen
Erstmals räumte am Montag Branchenleaderin Emmi Auswirkungen des Milchstreiks ein. Am Sonntag seien 10 bis 15 Prozent weniger Milch geliefert worden, erklärte Sprecherin Ruth Stadelmann auf Anfrage. «Wir gehen davon aus, dass der Rückgang am Montag noch zunimmt, haben aber keine Indikatoren, dass es 50 Prozent sein könnten.»
Im Übrigen verwende Emmi zur Produktion von Milch und Joghurts nach wie vor Frischmilch, ergänzte Stadelmann. Milchpulver werde hierfür nicht gebraucht. «Wir haben genug Milch zum Verarbeiten.»
Ultimatum bis am Abend
Zu den am Wochenende begonnenen und am Montag weiter laufenden Gesprächen mit dem Verband Schweizer Milchproduzenten (SMP) wollte sich die Emmi-Sprecherin nicht äussern. «Die Verhandlungen laufen», hiess es bei den SMP auf Anfrage. Informiert werde am Montagabend, nach Ablauf des Ultimatums des SMP an die Milchverabeiter.
Die SMP wollen von der Emmi AG, der Cremo SA, der Elsa SA und der Hochdorf Swiss Milk AG substanzielle Zusagen für eine Erhöhung des Milchpreises. Ansonsten behalten sich die SMP vor, sich mit den Streikenden zu solidarisieren.
BIG-M fordert eine Erhöhung des Milchpreises um 10 Rappen auf den 1. Juli und langfristig ein Franken pro Liter. Gegenwärtig erhalten die Milchbauern pro Liter Milch 70 Rappen. .
Milchstreik: Zentrum Safenwil AG am Sonntagabend
Neue Bildergalerie aus Obfelden...
Infos vom Waadtland
Martin Haab nimmt am Montag Abend Stellung
Werner Locher über die Milchmarktordnung
Martin Haab: „Wir sind im 2. Lauf“
Werner Locher: Es gibt Versorgungsengpässe
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Meinungen zum Thema
Na dann auf ein neues. Wir Bauern haben uns lange genug auf dem Buckel herum tanzen lassen.
Bevor unsere Erlöse aus den Produkten nicht für ein anständiges Einkommen sorgen, tanzen wir den Lebensmittelbaronen auf dem Buckel rum.
Bin auch deiner Meinung. Wenn wir Milchproduzenten wegen mangelnder Rentabilität der Milchproduktion auszusteigen beginnen, gibts in der Schweiz bald zuwenig Milch. Somit brauchts dann auch keine Hofdorfgruppe mehr.
Um ein solches Desaster zu verhindern brauchen wir unbedingt einen nationalen Milchpool.
www.blick.ch
Im heutigen Blick findet sich ein Bericht zum überraschendem Boykottabbruch in der Schweiz. Er selbst viele Nichbauern verdutzt hat, wegen der geringen Milchpreiserhöhung.
Selbst für Frau Sommaruga wäre eine Milchpreiserhöhung von 10 Rp vom Konsumenten her MEHR ALS GERECHTFERTIGT gewesen.
Aber dem SMP sind die Hände nun gebunden.
Es wäre mehr drin gelegen denn die Grossverteiler hatten schon sehr kalte Füsse am Dienstag um Zwei.
Weiter ist die Standartisierung der Vollmilch auf 3.5% Fett ein Problem, da wir den Überschuss Butter via Solidaritätsfonds WIEDER SELBER BEZAHLEN MÜSSEN.
Dieser Solidaritätfonds muss aber sofort abgeschafft werden, ausser die Grossverteiler und Milchhändler zahlen im gleichen Verhältniss wie die Bauern auch mit ein!!
Oder kann und darf von den Grossverteilern hier keine Solidarität verlangt werden?
www.nbks.ch
Einzig das BZS BÄUERLICHES ZENTRUM SCHWEIZ hat am Samstag 31.5 den SMP in einem Ultimatum aufgefordert einen flächedeckenden General-Milchstreik ab Dienstag auszurufen, wenn die Verarbeiter nicht bereit sind mind 85 Rp für die Milch zu bezahlen.
Die SMP Spitze hat dazu eine sofortige Vorstandsitzung einberufen um die Verhandlungen nun aufzunehmen.
Nur mit einem Fehler: Mann beharrte nur auf den früheren +7 Rp. statt 10.
DENN:
Am Donnerstag lehnte die SMP Spitze eine sofortige Aufnahme der Verhandlungen mit den Verarbeitern noch ab, od. diese lehnten es ab und vertröstete auf Mitte Juni 08!
Nur mit dem BZS Ultimatum vom Sam.31.5. konnte auf den Zeitpunkt 2.6. 08 die bekannte Einigung zustandekommen oder nicht!!
Frau Sommaruga allein bringt es aber im Interview auf den Punkt , wenn sie sagt die Verhandlungen seien von den Bauern zu früh abgebrochen worden oder hätten zumindest nur bei 5 oder dann eben besser bei 10 Rp abschliessen sollen sollen, wegen der Transparenz. Denn:
Die Migros hat Ihre Befürchtung sofort wahrgemacht und sackt selber 5.2 Rappen ein, statt uns Bauern ganze 10 Rp mehr zuzugestehen! Welch ein Bschiss!
Wer melkt die Kühe, die Migros oder wir Bauern????
www.nbks.ch
BZS Medienmitteilung zum Boykott 4 + 5
Hallo Heinz
Gratuliere zu Deinem grossen Erfolg.
Du schreibst in Deinem letzten Forum, die Verarbeiter hätten schon am Dienstag um zwei Uhr kalte Füsse gehabt. Welchen Dienstag meinst Du nun? Falls Du den 27. Mai meinst: haben sie dann die kalten Füsse wegen dem Heinz gehabt? Wo war er? Habe Ihn nirgends vor einem Verarbeiter gesehen! Falls Du Dienstag 3. Juni zwei Uhr meinst. Wo war da der Heinz? Wahrscheinlich im warmen Bett und hat sich die Füsse schön warm gehalten.
Du kritisierst ja den SMP bei jeder nur möglichen Gelegenheit. Warum hat denn das BZS nicht einmal den Mut gehabt am Milchstreik mitzumachen und mitzuziehen? Warum versteckt sich BZS hinter dem SMP und wartet bis dieser zum Milchstreik aufruft? Ausgerechnet der SMP der ja offenbar sowieso nie etwas richtig macht?
Dass Frau Somaruga lieber nur 5Rp. für die Bauern gehabt hätte als 6 sagt schon genug aus.
Du hast richtig erkannt. Wir melken die Kühe, die Migros melkt die Konsumenten. Es dürfte jetzt ja wohl die Aufgabe von Frau Somaruga und Ihrer Konsumentenschar sein, sich gegen Migros zu stellen und diese Unfairness zu korrigieren.
Was Dich betrifft möchte ich Dir anraten, Dich das nächste mal zu entscheiden ob Du nun 5, 10, oder 15 Rp. fordern willst. Eigentlich erwähnst Du immer wieder 10 Rp. Dann aber wieder 85 Rp. Das wären dann aber bei einem handelsüblichen Milchpreis von rund 70 Rp. wohl 15 Rp. ? Oder habe ich da in der Schule mal was verpasst?
Die Mehrmengen der Nordostmilch,
MITBEWILLIGT einerseits VON Dir im Verwaltungsrat sitzenden KARL HÄCKI WAREN IN GEFAHR!!!!! BEI 10 RP MILCHPREISAUFSCHLAG!
anderseits Karl Häcki hier als "Milch-Boykotter" in der klassischen und er selbst stark an den Andern kritisierten Doppelfunktion.
Der Milchboykottaufruf kam auch von MONIKA STALDER , NBKS /BZS gemäss Turgauerzeitung, an der Demo am Dienstag 27.5 in Sulgen:
ALSO NBKS/ BZS hat sich damit nicht hinter dem SMP versteckt. Häcki und seine Co Mitglieder hatten kein Verhandlungsmandat, das lag halt nun einfach beim SMP. Ürigens hat die Nordostmilch auf den Brief vom BZS nicht reagiert.
Und: Karl Häcki im Dilemma für einen Mehrpreis von 10Rp oder die Mehrmengen!!
Der Entscheid ist bekannterweise mehr WIEDER MEHR ZUGUNSTEN DER NUN VERPÖNTEN MEHRMENGEN gefallen!
Dazu passt der Leserbrief von Martin Haab im im letzten Sommer: Mehrmengen können sinnvoll sein.
Ps. Am Dienstag morgen 3.6.08 um 2 Uhr hatten die Grossverteiler sehr kalte Füsse auch wenn diese noch im warmen Bett gewesen waren!
Siehe unter: www.nbks.ch Pressemitteilung Nr.5
Der Frau Sommaruga wäre eine Milchpreiserhöhung von 10 Rp vom Konsumenten her MEHR ALS GERECHTFERTIGT gewesen.
Aber dem SMP sind ja eben die Hände nun gebunden.
AW: AW: AW: Wer melkt die Kühe. MEHRMENGEN Nordostmilch von stefan mumenthaler (08.06.2008 02:01:07) Sali Heinz, ich frage mich nur ob Du uns streikenden Milchviehhaltern überhaupt beim Lieferstreik mitgeholfen hast?
Und wenn ja, wüsste ich gerne zu welchem Zeitpunkt Du begonnen hast Deine Milch nicht mehr Deinem Abnehmer zu liefern?
Kann es sein, dass Du Dich hier nur gross aufspielen willst?
Warst Du auch mal vor Ort in einem der drei Informationszentren? Denn leider habe ich Dich nie am Mikrofon gehört!
Gruss Stefan
AW: AW: AW: AW: Wer melkt die Kühe. MÖGLICHST GROSSEN ERFOLG, problematische Vorfälle von Siegenthaler Bäuerliches Zentrum Schweiz BZS/ BBK, NBKS (08.06.2008 10:30:51) Ja werter Stefan, ich habe schon vom Donnerstag keine Milch mehr geliefert.
Bin interessiert Dich persönlich kennenzulernen, Du findest meine Mailadresse unter www.nbks.ch dann BBK auf der ersten Seite. Mögl. Thema die Mehrmengen im Griff?
Ich war am letzten Sonntagabend bei Troxler und BZS Vize NR Josef Kunz in Mauensee habe es unterlassen die von mir aus geschickten Gesprächen vom BZS mit SMP, Lobag usw zu erwähnen.
Habe dann aber an der Lobag Versammlung am 3. 6. in Thun Die Margenerhöhung der Migros kritisiert wie das an der Pressekonferenz vom SMP der Präsident vom BZS Werner Salzmann und Vize NR J Kunz am Vormittag als erstes gemacht hatten.
Da wir Locher gut kennen war unsere Stratgie sowieso auf volle Unterstützung vom Milchboykott ausgerichtet, zuletzt das mit dem Ultimatum, um gemeinsam einen MÖGLICHST GROSSEN ERFOLG, und die maximale Forderung von 10 Rp zu erreichen, auch mit Uniterre zusammen.
Es gab aber bekanntlich sehr problematische Vorfälle wie Bedrohungen wärend dem Lieferboykott, von diesen distanziert sich das Bäuerliche Zentrum Schweiz BZS voll und ganz.
Seit dem Besuch vom europäischem Milchkongress ist mir vieles klarer geworden.
Wie geschrieben hat Monika Stalder gemäss Thurgauerzeitung den Boykott auch vom NBKS/ BZS ausgerufen.
Das BBK hattte am 9. 4.08 mit Romauld Schaber eine Veranstaltung auf der Rütti durchgeführt und bei den Veranstaltungen siehst Du das letzte Thema.
Ein Treffen würde mich sehr freuen. Mit freundlichen Grüßen Heinz
Wir haben mit dem Milchstreik etwas erreicht, das nur wenige für möglich gehalten haben. Wir Bauern sind zusammen für die Sache eingestanden. Einige etwas mehr, andere etwas weniger. Ob 6 oder 10 Rp., letztendlich haben wir gemeinsam etwas erreicht. Was jetzt kommt scheint mir ebenso wichtig. Als "ZMP-ler" (ohne Mehrmenge) habe ich festgestellt, dass wir im Streik ohne Verbandsunterstützung dastanden. Ein andere Meinung zu haben ist das eine, aber sich in der Krise zu verstecken, das andere. Der Präsident Moritz Erni und sein Vorstand mit seinen Angestellten täten gut daran, sich zu erklären. Die Co-Präsidenten von BIG-M standen zu ihrer Meinung und hatten den Mut, zu entscheiden.
Wo waren der Präsident, der Vorstand und der Geschäftsführer der ZMP?
Nachdem sich die Milchwogen nun langsam glätten bin ich gespannt, wie es weitergeht. Wie verhalten sich die Mehrmengenkönige? Es gibt mir schon zu denken, wenn mir Milchstreiker von Zeitungsfotos entgegenblicken, die vor kurzem noch volles Rohr Mehrmengen geliefert haben (und dies wohl nach dem Streik auch wieder tun, die Quote der Streikzeit haben sie ja auch noch offen). Ich hoffe, das jetzt auch mit Argusaugen darauf geachtet wird, wie sich die Kollegen verhalten. Werden diese dann auch so scharf kritisiert wie die Verbandsoberen, die eine Bündelung der Milch anstreben und von der Basis im Stich gelassen werden? Oder wie das Präsidium von Big M, das letzlich die verschiedenen Aspekte abgewogen und vernünftig gehandelt hat, dafür von einzelnen dann gerüffelt wurde. Wenn nämlich die Menge im Griff ist, sind Preiserhöhungen auch ohne so drastische Massnahmen möglich.
Ich denke, dass man BIG-M, besonders den Co-Präsidenten keinen Vorwurf machen kann. Sie haben in dieser Phase richtig gehandelt! Sie hatten alle Risiken eines Milchstreiks auf sich gegnommen und sind mit ihren Forderungen zum Milchstreikende, von Montag auf Dienstag, beim SMP abgeschmettert worden. Diese Belastung möchte ich allen Besserwissern und Politiker nicht annähernd gönnen oder zu zumuten.
Die Rolle des SMP ist für mich zu schwach gewesen. Sie haben zuwenig ausgehandelt und mit einem Rückzug des Ultimatums, im Falle eines nicht eintretens der BIG-M gedroht. Damit haben sie der BIG-M und vielen Streikern aus der Basis alles unter den Füssen weggezogen, was in den Tagen zuvor erkämpft worden war.
Ein Nichteintreten hätte die Konsumenten und Medien derart verärgert und gegen uns aufgebracht, dass das Risiko einfach zu gross wurde. Das müsste eigentlich jeder, auch NR Josef Kunz, gemerkt haben.
Was jetzt in Deutschland passiert ist, kann nur gut für uns sein, oder sieht jemand ein Nachtteil wenn der Milchpreis in Deutschland so hoch ist?
Hallo Ivo,
erst dies: Die Rolle des SMP war gewiss so schwer wie der Entscheid den wir fällten. Wäre der SMP einige Tage früher voll zu uns gestanden, hätte die Situation vielleicht ein klein wenig anders ausgesehen. Aber wer kann ihnen das verwehren?? Hättet ihr alle daran geglaubt, dass wir Milchbauern so solidarisch sein können??Ich glaube, dass auch der SMP weit mehr Fakten in der Hand hatte, als diejenigen, die in die Öffentlichkeit gerieten. Wenn jemand Giftpfeile abschiessen will, dann bitte in die Richtung wo die waren schuldigen Sitzen. Wer hat die Mehrmengen Beantragt?? Wer hat sie bewilligt??
Auch wir hatten sehr fundierte Kenntnisse über die nächsten Schritte der hiesigen Verarbeiter. Wir wussten auch um die Probleme, die in Holland und Belgien entstanden sind. Das in Deutschland die Bedingungen schwierig waren und der Durchhaltewillen der Bauern arg strapaziert wurde, war uns ebenfalls bekannt.
Ich wünsche BDM in Deutschland, dass sie in den anstehenden Nachverhandlungen nahe an ihr deklariertes Ziel gelangen. Denn die Zusage von 2 oder 3 Detailisten zu Preissteigerungen sowie das Anheben des Produzentenpreises bei einigen meist kleineren Käserein ist im grossen Deutschen Milchmarkt erst ein Anfang.
Ich möchte hier die Gelegenheit wahrnehmen allen zu danken, die sich an dieser einmaligen Solidaritätsaktion beteiligt haben, und mitgeholfen haben einen besseren Lohn für unsere tägliche Arbeit zu erkämpfen - auch dem SMP!!
Martin Haab BIG-M
Hallo Martin
Dann sollten diese Fakten vom SMP auf den Tisch! Auch wie diese 6 Rp. zustande gekommen sind. Was und wielviel wurde sonst noch versprochen? Was es jetzt braucht, ist eine noch offenere Informationspolitik, und dies vorallem bei der Milchpreisbildung. Ich weiss nicht was Morgen im Schweizer Bauer steht, aber wenn wir dann nach 6 Mt. wieder lesen müssen, "Dies ist der Preis, der der Markt hergibt", finde ich ist wieder etwas falsch gelaufen. Im Unterschied zu anderen Organisationen hat der SMP eine Führungsrolle übernommen, dass ist gut und wird ihn auch stärken.
Ein Ultimatum ist immer sehr gefährlich, das Risiko ist hoch. War das Ultimatum geplant??
Bei den Mehrmengen würde mich auch interessieren, wo sie nun wirklich hingegagen sind?
Hans Jörg Walter unser Oberbauer?
Wo war er, als der Milchstreik begann, wo war er als die Verhandlungen zu einem Eigentor für alle Bauern wurde( durch Martin Haab)??
Solche möchte gern Bauernvertreter, gehören von der Bildfläche gestrichen. Solche eigennützigen Menschen, gehören in keinen Verband, sie kommen mir vor wie Landesverräter, Bauernverräter und die gehören aus unserer Gesellschaft ausgeschlossen. So schnell wie möglich!
Solche Typen sind immer da anzutreffen, wo es nach Geld stinkt.
Wählt Eure Spitze in den Reihen wo Ehrlichkeit und Rückgrat herscht, Leute die man NICHT kaufen kann.
Bobi
Stellst Du Dich zur Verfügung?
Das ist ja wohl die einfältigste und dümmste Aussage die man machen kann.
EU-Meisterschaft im Milchstreik
Martin Haab der Penaltiverweigerer im Spiel Bauern gegen Verarbeiter gibt vorfay für die Verarbeiter ein.
Den Torschuss den er machen konnte vergab er kläglich.
Mein Tipp, gibt im sofort die rote Karte!
Sonst ist er bald Verwaltungsrat bei EMMI +Co
Mit Fairplay.
Bobi
Bobi, falls du nach einer Woche Höchstbelastung bessere Nerven gehabt hättest als Martin Haab , dann bist du genau der Mann den wir Bauern brauchen
! Nein mal im Ernst: Martin Haab nach diesem Top Einsatz in den Dreck zu ziehen, das geht gar nicht! Ich denke von hier aus auch, dass ich den Streik weitergezogen hätte, aber Gott sei Dank musste ich das nicht entscheiden. Der Schuss hätte tatsächlich auch nach hinten los gehen können.Hampi, ich hoffe Du nimmst diese absolut blödsinnige Aussage zurück!!! Weisst Du was es heisst eine Verantwortung auf den Schultern zu tragen die über die Existenz aller Milchbauern im Lande entscheidet. Ich kenne Dich zwar nicht persönlich aber ich denke Du bist ein riesen "Grossschnuri" der kein Arsch in der Hose hat!
Wende deinen Frust lieber gegen die Verbände die gegen einen Streik waren!
Auch ich hätte mir für Euch Bauern einen noch besseren Preis gewünscht. Kann aber die Argumente von Big-M nachvollziehen. Ihr Bauern habt gezeigt, dass Ihr zusammen stehen könnt und so etwas Erreicht. Drücke Euch für die weiteren Verhandlungen die Daumen.
Wünschte mir für Euch so jemand wie Martin Haab als Präsident des schweizerischen Bauernverbandes. Jetzt liegt es an Euch so jemanden zu wählen.
Big-M Ihr seid genial!!!
An alle, die jetzt BIG-M kritisieren und auf unschöne Art deren grossartigen Einsatz, ganz besonders jenen der Co Präsidenten, verurteilen, sollten sich schämen. Dabei fehlt Leuten wie Hampi & Co. der Mut, solche Aussagen mit vollem Namen zu unterschreiben. Dank der grossen Solidarität unter den Streikenden kommen jetzt alle Milchproduzenten in den Genuss eines höheren Milchpreises. Warum fangen die Bauern schon wieder an, sich selber zu zerfleischen? Die Kundgebung hat doch gezeigt, dass wir Bauern sehr wohl in der Lage sind, uns zu wehren, aber eben nur, wenn alle mithelfen. Dann wäre der Druck und die Leidenszeit auf die Organisatoren und die Streikenden die von der ersten Stunde an und später ebenfalls laufend mitmachten, weniger lang und weniger schmerzlich gewesen.
Ist "Hampi" vielleicht gar kein Milchbauer?? Wäre es vielleicht möglich das Hampi in wirklichkeit "Milchverarbeiter" heist oder im schlimmsten Fall sogar der ominöse P.Z. aus Unterterzen ist??
Vor den Nichtstreikern hört man immer wieder
" Die Mehrmengen sind schuld !"
Aber ohne Mehrmengen würden Milchkontingente 3 - 5 Franken Kosten !
Und das ist die schlechteste Lösung für wachstumswillige Betriebe !!!!!
Da sieht man dass Sie nicht sehr weit denken. Dank den Mehrmengenmelkern und den Organisationen die gratis Mehrmengen abgeben, sinken für ALLE Landwirte der Milchpreis schmerzlich. Milchstreik lässt grüssen. Aber wenn das Kontingent, die Mehrmengen gekauft werden müssten, dann wäre nicht soviel Milch auf dem Markt, da nicht jeder Mehrmelken kann. Wachstum sollte auch etwas kosten, bei Kontigent-, Mehrmengenpreisen von nur 50 Rappen meinte ich wäre nicht gleichviel Milch auf dem Markt und jeder der wachsen will, kann auch. Ich kenne noch kein grösseres Milchproduktionsland ohne Kontingent, Lieferrecht welches gekauft werden muss. Ich war in Neuseeland, dort zahlen die Farmer den doppelten Milchpreis und mehr fürs Lieferrecht.
Bei guten Milchpreisen kann gewachsen werden, bei schlechten nicht, aber dann ist sowieso genug Milch auf dem Markt.
Als erstes möchte ich den MILCH bauern gratuliern
Big- M hat eine mehr oder weniger geschlossene
front erarbeitet.
Aber alles was die verbände in den letzen jahren erreich haben ist auch nicht zu vergessen, obwohl
jetzt sehr wahrscheindlich ein umdenken gefordert wird. Es darf aber nicht nur zur einer radikalisrung führen sondern zur konsenzfindung, um eine weiter entwiklung zu garantieren.
Was meiner ansicht jetzt wichtig ist, ist die genaue beobachtung der verkaufspreise in den grossverteilern (margenerhöhungen).
Den konsumenten offenlegen was der bauer erhält und was die nachgelagerten bereiche erarbeiten (70 rp pro kg milch der verkaufspreis im geschäft fr. 1.40 bis fr. 1.80 das ist eine preissteigerung um minimum 100%)
Die zahlen der direkzahlungen von 2 oder 4 milliarden offfen legen.
Erhält Mirgos und Coop immmer noch geld ?
Wie lange bekommen die gossen milchverbeiter noch 20 rp pro kg käserei milch.
Warum ist das produkt teurer ?
Ich höre immer nur oko leistungen, mehr kosten wie im ausland u.s.w.
Niemand hat in der ganzen debatte über bodenpreise und pachtzinsen gesprochen.
Einkauf von diensleistungen und ersatzteilen u.s.w. Mehr tranzparenz der höhren kosten.
Einigung in der landwirtschaft, den diese besteht nicht nur aus milchbauern.
Wenn vertreter der verbände sich öffentlich äussern das nur noch milchbauern direkzahlungen erhalten und alle andern nicht, so fördert das den grabenkrieg in der landwirtscht. Das führt nur dazu das wir landwirte uns selber beschäftigen. Die grossverteiler und verarbeiter können zusehen und lachen wie die bauern auf einnader los gehen.
Die probleme in allen bereichen, der landwirtschft sind plus minus die selben, und jeder der aufhören muss ist eine stimme die über kurz oder lang fehlt.
Die Milchbauern haben es bewiesen das die gemeinschaft stark sein kann, wie stark ist die gemeinschaft aller europäischen bauern ???
Big -M will ein konto einrichten für spenden.
Das finde ich gut weil einige hatten doch beträchtliche verluste. Andere profitieren nur.
Ich bin gespannt wir die solidarität sein wird,
und od die käsereien die ihre milch teuer an die grossen verarbeiter geliefert haben auch etwas spenden.
Ich hoffe das diese aktion in allen verbänden europa weit zu einer gemeinsamen zusammen arbeit in allen sektoren führt, zum wohle aller bauern.
Wir realisieren erst jetzt so richtig, was die BIG-M geleistet hat und danken allen ganz herzlich für diesen riesigen Einsatz.
Es wäre angebracht, dass sich gewisse Bauernverbände und Politiker für ihr Verhalten entschuldigen und bei den weiteren Verhandlungen endlich einmal Stellung für diejenigen Beziehen, die sie gewählt haben und von deren Beiträge sie schon jahrelang leben und an ihren Sesseln kleben.
Liebe Lobag und Berner SVPler nehmt euch ein Beispiel an BIG-M, man ist nie zu alt, um noch dazuzulernen.
![]() Am Montag abend im Wasseramt Solothurn war in Drei Geschäften keine Pastmilch mehr erhältlich.Das Personal gab an ,der Lieferant habe probleme mit der Neuen Verpackung.
Jetz muss unbedingt eine griffige Mengensteuerung in der Schweiz her! Wichtig ist das auch die "Mehrmengen-Geilen PO /PMO" wie PO Ostschweiz PO Cremo und BEMO usw miteinbezogen werden.
Die Mehrmengen sind teilweisse ein "Bschiss" oder wieso steigen die Butterlager diesen Frühjahr so stark an. Will die Milchindustrie etwa Schweizerbutter exportieren will? Die haben interesse an einem Überangbot, dann das gibt in Zukunft billige Rohstoffpreise.
Das wird eine riesige Herausforderung. Am 1.05.2009 ist der Markt frei. Der billigste Anbieter kann liefern.
Ich habe gehört, dass es jetzt schon Milchhändler geben soll, die Milch bei Bauern abholen, die kein Kontingent besitzen.
Hoffe nur dass dieses Gerücht nicht den Tatsachen entspricht.
Sonst "Guet Nacht am sächsi"
Das ist tatsächlich so. Es gibt "Berufskollegen" die verkauften die Kontingente und melken momentan
Mehrmengen. Das sind Unternehmer und zeigen uns allen Dummen wie man zu Geld kommt.
Wünche dir eine gute Verdauung.
Gruss Marie-Louise
Merci für eure Echos. Es ist mir auch bekannt das es einzelne Auswüchse gibt. Aber es ist noch nicht zu spät!
der Streik hat gerade gezeigt das mit Solidarität unter den Milchproduzenten für alle etwas herausschaut. Bei diesem Streik sogar auch für die, die nicht gestreikt haben. Aber in Zukunft müssen auch die Trittbrettfahrer eingebunden werden. Deshalb ist es wichtig das dieses Anliegen von griffiger Mengensteuerung von B-M und dem SMP gemeinsam gefordert wird. Das BLW hat willentlich die Mehrmengen so larsch gehalten, damit der Wettbewerb unter den Milchproduzenten umso stärker wird. Aber sind wir wirklich so blöd, während der Chef Beamte "Milch" genüsslich seine Mega Rente zieht, sollen die Bauern für 10.-/ Stunde arbeiten?Unterstütze ich voll und ganz und zwar nicht erst seit heute oder gestern. Ich vertrete diese Ansicht schon seit 3 Jahren. Nur war es damals nicht einfach, dies den Bauern mitzuteilen.Wie sich das ganze bei den Bauern entwickelt hat, ist ja bekannt. Sie haben den Verarbeitern mehr Vertrauen geschenkt als den Bauernvertretern. Für mich spielt die Plattform der Emmilieferanten eine spezielle Mehrmengenpolitik. Natürlich zur Freude von Emmi.
Gratulation an alle die mitgemacht und durchgehalten haben!
Aber jetzt ist keine Zeit um sich auf den Loorbeeren auszuruhen! Jetzt muss man sich unverzüglich auf die bildung eines Milchpools konzentrieren! Und dieser Pool muss ausschliesslich von uns Produzenten kontrolliert werden, um uns Produzenten auch zu schützen!
Wenn der Milchpool nicht zu stande kommt innerhalb eines halben Jahres, wird die Wahrscheinlichkeit ziemlich gross sein, dass wir in einem Jahr wieder genau am selben Punkt stehen werden. Und der harte Streik wäre vergeben gewesen.
Die Ereignisse der letzten Woche sollten die Notwendigkeit einer gesamt schweizerischen, wenn nicht gar einer europäischen, Mengensteuerung nur zu gut aufgezeigt.
Aus diesem Grund wird ein Milchpool die einzige längerfristige und nachhaltige Lösung sein!
Genau. Um im Herbst 08 die Verhandlungen erfolgreich zu starten müssen wir eine Marktmacht sein. Dazu müssen die Milchproduzenten möglichst aus einer Hand anbieten. Da hat es keinen Platz mehr für den herrschenden Organisatiönligeist. Und jeder Milchproduzent muss sich genau überlegen, ob seine Organisation die Interessen seiner Produzenten vertritt. Sollten die Mengensteuerung und die Bündelung der Milch nicht zuoberst auf der Prioritätenliste stehen, muss der eigenverantwortliche Produzent handeln. Solidarisieren wir uns in Organisationen, welche die Milchproduzenten vertreten.
![]() Danke Jungbauer nur weil Du eine gute Idde hast brauchst Du Dich nicht vor Deinem Namen zu verstecken. Mache druck bei diesen Bauern, die in Organisationen sind, die diesen Milchpool nicht wollen.
Danke Jungbauer nur weil Du eine gute Idde hast brauchst Du Dich nicht vor Deinem Namen zu verstecken. Mache druck bei diesen Bauern, die in Organisationen sind, die diesen Milchpool nicht wollen.
Danke für die Unterstüng Hanspeter Egli!
Aber dies könnte schwierig werden, da diese Kostgänger nur des Entgeldes wegen ihr Ämtli ausüben und nicht um die Interessen der Produzenten zu vertretten.
Dort liegt der Hund begraben! Nur Druck auszuüben wird nicht ausreichen, warscheinlich würde eine Personelle umstrukturierung eine Lösung bringen!
Die Tessiner Milchbauern haben Heute in eine ausserordentliche Versammlung beschlossen den Solidaritäts Fonds der Streikende einen Beitrag von 3ct pro Liter gerechnet auf ihre Milch Lieferungen des ganzes Monat Mai zu spenden
www.agrifutura.splinder.com
![]() Aufruf an alle Milchgenossenschaften und Milchlieferanten die gewillt sind dieVerbandsbeiträge bei SMP und BAUERNVERBAND, CH und Kt. zukündigen, meldet euch bitte bei Ernst Uhlmann 4624 Härkingen marest@pop.agri.ch
Jetzt muss sofort dieses Thema in die Finger genommen werden, das verhalten aller Verbandsspitzen ist VERRAT an allen Mitgliedern die Millionen von Franken jedes Jahr einbezahlen und unermüdlich die letzten Tag gekämpft haben. R.Bingeli
Ich wäre da mal nicht so vorlaut. Der SMP hat vor Jahren gefordert, maximal 2-3 PO's zu gründen, und was haben die Bauern gemacht? Der SMP fortert seit Monaten einen nationalen Milchpool. Schon vergessen?
Werter Ernst Uhlmann.
Danke, dass sie mitgestreikt haben und wie sie sich weiter ins "Zeug" legen.
Allerdings wäre es zur Klärung der Mehrmengenpolitik von allgemeinem Interesse wie sich Ihr Lieferrecht für das Milchjahr 08/09 zusammensetzt.
Sie haben doch bereits vor Jahren in der Landwirtschaftlichen Presse verkündet, dass sie ihr Kontingent verkaufen werden und dann im "freien Martkt", dank ihrer Grösse und und guten Lage bestehen werdet.
Danke für die Aufklärung
mit freundlichen Grüssen
Hans Schär Mülchi
(melke täglich 1000 Kg ohne ein eiziges Kilo Mehrmenge)
.....
Bravo Herr Schärli, sehr schön formuliert!
Und flattert die Europafahne immer noch auf
dem Hof von Herrn Uhlmann?
Oder wurde diese temporär durch die Milchstreikfahne ersetzt?
....
Holdrio
Wir sollten lernen vor der eigenen Türe zu wischen,Holdrio!
Das ist doch Stammtischgeschwätz.
Wie schon so oft werden wieder die Landwirte als Sündenböcke für die Preiserhöhung bei Migro und Coop verantwortlich gemacht. Jetzt ist es an unseren Bauervertreter das die Medien und somit die Konsumenten auf die abzockerei der Grossverteiler aufmerksam gemacht wird.
Mit Einsatz zum Ziel. Es zeichnet sich aus, wer mitkämpft erreicht mehr, als dass Verbandsspitzen, jahrelange teils zu versessen auf Ihren Mandaten verharren. Mit Einbezug williger Frauen kommen wir gemeinsam weiter. Der Kampf den man nicht führt, ist eine verlorene Schlacht.
Nach der Kundgebungveröffentlichung in Sulgen / TG schrieb ich der TZ einen Leserbrief der TZ, der wurde am 30. Mai 08 veröffentlicht. Die Medien übernehmen sachliche Formulierungen gerne.
Anmerkung: Bitte wählen Sie bewusster Personen, denn mit dem Boykottpreis erreichten lassen wir es nicht zu, dass Verbandsspitzen sich mit BIG-M Arbeit schmücken.
Ich war schon an organisierten Versanstaltung, durch Bauernverban, da durfte ich nichts in das Mikrofon sagen. Unverständlich für mich, dass gewisse Leute an anderen Veranstaltungen immer noch zuviel das Maul aufmachen.
Die Schmerzgrenze ist erreicht. Nehmt die Verantwortung wahr und schaut zu Euch selbst.
Welthungersnot:
Die Europäaer mit reicher Industrialisierung nehmen die Produktion und Existenzen den ärmeren Ländern weg. Dies führt zur Hungersnot vor Ort.
Bei uns eine Frage der Zeiz, mit diesem Wachstum und Spekulationen zu Landverkauf. Deshalb bleibt Bauern mit Stolz.
Ich hatte kein schlechtes Gewissen, die Milch der Jauche beizufügen. Der Rohstoff, der auf diese Art und Weise der Natur zugeführt wird schliesst dadurch den Kreislauf. Die Wohlstandserscheinungen haben es immer noich nicht begriffen, wie verwöhnt gewisse Leute sind.
Mit weiterem Einsatzgruss
Bodenseelandbotschafterin und Produzentin
Gabi Coray
Bergerstrassse 10
CH-8576 Mauren / TG
Ich findes flott das die zwei Drittel der schweizerischen Milchproduzenten die nicht gestreikt haben nun solidarisch auf ihre 6 Rappen verzichten.
So würden wir Milchbauern die gestreikt haben 18 Rappen mehr per 1. Juli erhalten. Aber sin ja solidarisch (haben wir bewiesen) und sind auch mit 12 Rappen zufrieden.
Es ist einfach schade, dass das ganze nicht gesamtschweizerisch koordiniert abgelaufen ist.
Vor allem die Käsereibetriebe waren überhaupt nicht eingebunden. Ob diese schlussendlich auch 6 Rappen mehr für Ihre Milch lösen steht noch in den Sternen.
Eine Anfrage bei der Lobag, sowie bei der Sortenorganisation Gruyere blieb bis jetzt unbeantwortet.
Die Marktwirtschaft und besonders die Schweizer Bauernpolitik sind sehr vielschichtige und vernetzte Gebilde. Egal welches Produkt oder welche Dienstleistung wir anbieten, wir können in der freien Marktwirtschaft niemanden zwingen dieses Produkt zu kaufen. Darum bin ich froh, haben wir in unserem Bauernverband und in der Miba, Leute die eine sehr radikale Massnahme wie ein Milchlieferstreik nur als letztes Mittel befürworten. Ich bin überzeugt unsere Kunden die Konsumenten sind bereit einen höheren Preis für Schweizer Milchprodukte zu bezahlen. Aber WIE eine solche Preiserhöhung zustande kommt ist nicht ganz unwichtig. Das gute Verhältnis mit den Konsumenten und Steuernzahlern sollten wir nicht kurzsichtig gefährten. Drohen, erpressen, nicht anerkennen einer anderen Meinung, das überlassen wir besser gewissen Kreisen in der Politik.
Was heisst als leztes mittel?
Der ganze Frühling wurde "verhandelt", jedoch liessen die verarbeiter alle Forderungen einfach abblitzen!!!
Was gibts denn noch für Mittel?
Weiter reden?? da lachen ja die Hühner!
Der Streik war das einzig richtige!
Alle die immer noch der meinung sind der Streik war falsch, die sollten auf die 6Rp. verzichten....
![]() Ich teile dies Meinung von Matthias Steffen. Den Markt und den Konsumenten dürfen wir nicht ausklammern. Es darf auch nicht sein, dass andere Meinungen durch Erpressung und Einschüchterung oder sogar übler Drohungen unterdrückt werden. Fritz Widmer Heimisiwil
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