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In aufwändiger Handarbeit wurden die Pflanzen von den beteiligten Forschern sorgfältig geerntet, um nach der Trocknung im Labor weiter analysiert zu werden. Gewonnenes Saatgut werde gereinigt und für die Aussaat im nächsten Frühjahr vorbereitet, heisst es weiter.
Vandalismus beeinträchtigt Forschung
Nachdem das Versuchsfeld Mitte Juni von Vandalen schwer beschädigt wurde, ist noch offen, wie viele Projekte vollständig ausgewertet werden können und welche der Versuche im nächsten Jahr neu durchgeführt werden müssen. Betroffen von der Zerstörung sind vor allem die Untersuchungen zur biologischen Sicherheit dieser Pflanzen. Zu den Wechselwirkungen der gentechnisch veränderten Weizenpflanzen mit der Umwelt, mit anderen Pflanzen, Bodenlebewesen oder Insekten, werden in diesem Jahr nur beschränkt aussagekräftige Ergebnisse möglich sein.
Pilzbefall konnte ausgewertet werden
Hingegen konnten die Messungen zum Pilzbefall mehrheitlich noch vor der Zerstörung gemacht werden, so dass Aussagen über die Wirkung der Mehltauresistenz im Freiland möglich sein werden. Erste Resultate werden Ende Jahr erwartet, teilen die Verantwortlichen mit. Das Versuchsfeld wird bis im Frühling nicht bearbeitet, da Nachbeobachtungen stattfinden. Im nächsten Frühjahr wird diese Fläche wieder bepflanzt.
Der Feldversuch ist Teil des Nationalen Forschungsprogramms 59 „Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen“, welches der Schweizerische Nationalfonds im Auftrag des Bundesrats mit öffentlichen Mitteln durchführt. Nach der Bewilligung durch das Bundesamt für Umwelt, wurde anfangs März ausgesät. Wissenschafter der Universität Zürich, der ETH Zürich und der Forschungsanstalten Agroscope Reckenholz-Tänikon ART und Agroscope Changins-Wädenswil ACW zusammen mit Forschenden der Universitäten Basel, Bern, Lausanne und Neuenburg, sind daran beteiligt.