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Die neuen Fälle zeigen, dass in den kommenden Wochen in der gesamten Schweiz mit weiteren Ausbrüchen zu rechnen ist. Noch ungeimpfte Kühe, Schafe oder Ziegen, die nun von Sömmerungsweiden zurückkehren, sollen umgehend mit einer Impfung geschützt werden. Für Menschen ist die Blauzungenkrankheit nicht gefährlich. Alle drei befallenen Schafe zeigten ausgeprägte Krankheitssymptome wie Schwellungen, eitriger Ausfluss und Lahmheit.
Geimpftes Schaf erkrankt
Die Schafe in den Kantonen Freiburg und Basel-Land waren nicht geimpft. Das Schaf im Kanton Aargau dagegen ist bereits Mitte Juni geimpft worden. Weshalb dieses Tier dennoch an der Blauzungenkrankheit erkrankt ist, wird nun abgeklärt. Dafür kommen mehrere Gründe in Frage: Zum einen wirkt jeder Impfstoff bei wenigen Tieren nicht vollständig. Dies ist auch bei den Impfstoffen gegen die Blauzungenkrankheit so, selbst wenn diese insgesamt sehr wirksam sind. Zum anderen können Fehler beim Impfen passieren. Bereits früher lagen Hinweise aus dem Ausland vor, dass die Immunisierungsrate durch die Impfung nicht hoch genug sein könnte (siehe Schweizer Bauer vom 9. August 2008).
Übertragung durch Mücken
Die Blauzungenkrankheit befällt Rinder, Schafe und Ziegen. Sie wird durch kleine Mücken übertragen. Die Krankheit hat sich seit 2006 massiv in Europa ausgebreitet. Betroffene Länder impfen zur Zeit ihre Bestände - rund 200 Millionen Tiere.
Weitere Informationen zur Blauzungenkrankheit und zur Impfung finden Sie unter www.bluetongue.ch
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