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Alle bemängelten Produkte seien vor dem 14. September hergestellt worden. Die seither produzierten Lebensmittel seien sicher. Insgesamt sei die Ware von 20 Herstellern geprüft worden, darunter auch der Firma Sanlu.
Sanlu gehört zu den führenden Milchpulverproduzenten Chinas und hatte den Skandal Mitte September ausgelöst. An mit Melamin versetztem Milchpulver erkrankten in China 53 000 Kinder, vier starben.
Chinas Präsident Hu Jintao forderte die Lebensmittelindustrie auf, «die Lehren aus dem Vorfall mit dem vergifteten Milchpulver von Sanlu zu ziehen».
In vielen Produkten
Bei einer Rundreise durch Molkereien und andere Milch verarbeitende Betriebe in der östlichen Provinz Anhui sagte Hu nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua: «Lebensmittelsicherheit hängt direkt mit dem Wohlergehen der breiten Massen und der Kompetenz einer Firma zusammen.»
Das verseuchte Milchpulver war seit der Entdeckung des Skandals in zahlreichen Produkten gefunden worden, die in viele asiatische aber auch europäische Länder exportiert wurden.
Melamin soll einen höheren Proteingehalt vortäuschen, es wird in der Industrie egentlich bei der Herstellung von Plastik eingesetzt. Auch in Produkten der Lebensmittelkonzerne Cadbury und Unilever war in den vergangenen Tagen Melamin gefunden worden.