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Olma: 16. Nationaler Braunvieh-Jungzüchter-Tag

Harmonische Rinder überzeugten am Braunvieh-Jungzüchter-Tag an der Olma

Den Rinderwettbewerb prägten ausgeglichene Tiere. Simon Gfeller wählte Franz-Heiri+Sämis Camelot Merli von Christian Gisler zur Champion. Beim Kälberwettbewerb war den Ideen keine Grenzen gesetzt.
v.l. Reserve-Champion Roli Prisma vorgeführt von Sabrina Schlegel, die Ehrendamen Miriam Rickli und Stephanie Höhrler und Christian Gisler mit der Champion Franz-Heiri+Sämis Camelot Merli. / Karin Nussbaum

Am Rinderwettbewerb anlässlich des Braunvieh-Jungzüchter-Tages an der Olma nahmen in fünf Kategorien je zehn Rinder  teil. In einer spannenden Rangierung wählte der Richter Simon Gfeller aus Kappelen BE seine fünf Finalistinnen aus.

Mit dabei war die Siegerin der zweiten Abteilung Büeler’s BS Turmoil Bojana von Matthias Büeler aus Seewen. Aus der Abteilung drei schafften es Roli Prisma von Nicola Pedrini aus Airolo mit dem wie Simon Gfeller sagte «beispielhaften Becken» und die harmonische Neuenschander Zorbo Livia von Manuel Neuenschwander aus Strohwilen bis in die Endrunde. Zu den Finalistinnen gehörten auch die Siegerinnen der vierten Abteilung Franz-Heiri+Sämis Camelot Merli von Christian Gisler aus Bürglen sowie Parko Pernilla von Koni Pflug aus Romoos.

Schlussendlich wählte Simon Gfeller die Camelot-Tochter Merli zur Champion, weil sie sehr feine Übergänge hat, perfekt im Widerist ist, extrem schräge Rippen zeigte und im Becken sowie in der Beinstellung  überzeugte. «Das ist ein Rind, genauso wie man es sich zeichnen würde», schloss Gfeller seine Begründung ab.

Auch die Reserve-Champion Roli Prisma, welche von Sabrina Schlegel vorgeführt wurde, ist ein Rind mit vielen Stärken. Insbesondere überzeugte Prisma durch die Vorhand und die ganz starke Lende. Als Mention honorable wurde die Parko-Tochter Pernilla ausgezeichnet. Wiederum ein überzeugendes Rind mit einem sauberen Übergang von der Vorhand in die Mittelhand.

Zusammenfassend suchte der Richter Simon Gfeller harmonische Rinder, die insbesondere im Becken und in den Sprunggelenken fehlerfrei waren. Er richtete die Abteilungen in flüssigem Tempo und unterstrich seine Entscheide mit kompetenten Komentaren.

Kälberwettbewerb

Die jüngsten Jungzüchter zeigten am Nachmittag beim Kälberwettbewerb ihre liebevoll geschmückten Kälber und boten witzige Showeinlagen. Als Experten amteten Miriam Rickli aus Kaltbrunn, Miss Schweiz Finalistin 2007 und Mister Heubuuch 2008 Raphael Bühlmann aus Emmenbrücke. Mit viel Erfolg nahmen auch die Geschwister Müller aus Stein AR am Kälberwettbewerb teil. Andrea gewann mit ihrem Kalb Sissi die jüngere Kategorie.  Bei den älteren Kindern gewann Karin und Christian wurde Zweiter. Karin hat das Publikum mit einer  musikalischen Beilage auf der  Handorgel unterhalten. Und das Kalb von Christian  ist , wie er  erzählte, sehr gescheit. «Daniela wird bald das Gymnasium in Appenzell-Innerhoden besuchen, denn dort gibt es auch noch andere solche Kälber» erklärte Christian Müller.

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Karin Nussbaum [13.10.08 18:51]
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