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An Eiern gebe es keinen Mangel, die Hühner legten täglich, sagte Alois Mettler vom Produzentenverband GalloSuisse auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Hingegen könnten bei der Logistik und den Lieferungen Engpässe entstehen.
Die Produktion wurde erhöht, um den im vergangenen Jahr festgestellten Mangel zu vermeiden. Resultat: Im März legten die Schweizer Hühner 58 Millionen Eier, im April sollen es weitere 56 Millionen sein. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Zunahme von je fünf Millionen Eiern pro Monat.
Ein Viertel aus dem Ausland
Trotz eines höheren Kaufpreises als Importeier werden Eier mit dem Stempel «Schweiz» gekauft, auch in dieser Periode erhöhter Nachfrage. «Wir haben kein Problem, sie abzusetzen, im Gegenteil», sagte Mettler. Wie in andern Monaten stammen auch an Ostern drei Viertel der Eier aus der Schweiz.
Die Produktion wurde vorzeitig geplant, um der Nachfrage zu entsprechen. Da die Tagesdauer die Hühner stimuliert, wird es im Hühnerstall bereits um 4 Uhr hell. Oder die Züchter sorgen dafür, dass die Legehennen zwischen 25 und 35 Wochen alt und damit im produktivsten Alter sind.
Nach Ostern gibts Suppenhühner
Da die Nachfrage nach Eiern nach Ostern abnimmt, wird ein grosser Teil der Hühner, vor allem die alten, den Sommer nicht mehr erleben. Eine kleine Anzahl, 15 bis 20 Prozent, können als Suppenhuhn verkauft werden.
Die Nachfrage nach Eiern hat in der Schweiz seit zwei Jahren insgesamt zugenommen. Die Gründe dafür sind nach Meinung Mettler einerseits die Zunahme der Bevölkerung sowie die «Rehabilitation» der Eier seit bekannt wurde, dass diese nicht zu einem hohen Cholesterinwert beitragen.