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Abschiessen anstatt abschiessen

Nationalrat Josef Kunz will den Wolf ausschaffen

Der Luzerner SVP-Nationalrat Josef Kunz schlägt vor, den Wolf abzuschieben. Man müsse die Wölfe, die in der Schweiz jeden Sommer Schafe reissen, nicht abschiessen, erklärt Kunz im Interview mit der "Neuen Luzerner Zeitung".
Josef Kunz, Nationalrat (SVP/LU) und Präsident des Bäuerlichen Zentrums Schweiz (BZS).

Man könne sie auch einfangen und dorthin zurückbringen, wo sie hergekommen seien, etwa nach Italien, oder auch in andere Gebiete, wo sie mehr Platz hätten, zum Beispiel nach Rumänien oder Bulgarien. Er glaube nicht, dass all die Wölfe freiwillig in die Schweiz eingewandert seien, sagt Kunz weiter. Vielmehr hege er den Verdacht, dass dies ausgesetzt worden seien. Beweisen könne man das aber nicht.

Vom Entscheid des Bundesrates, den Schutz des Wolfes in der Schweiz zu lockern, hält Kunz nicht viel. Das sei zwar ein Schritt in die richtige Richtung, entscheidend sei aber, wie das umgesetzt werde. Die Frage sei etwa, wie viele Schafe ein Wolf künftig reissen müsse, damit er abgeschossen werden könne. Er glaube auch nicht daran, dass der Bund genügend Geld für Herdenschutzmassnahmen bereitstellen könne, um den Aufwand für die Schafhalter in Grenzen zu halten. Solang der Wolf keine Feinde in der Natur habe, nütze auch mehr Geld für Herdenschutz nichts.

 


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lid [10.11.09 17:34]
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