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Proteste gegen WTO

Drei Südkoreaner an Einreise in die Schweiz gehindert

Drei von fünf Delegierten aus Südkorea, die am Samstagnachmittag an dem Protestmarsch gegen die Welthandelsorganisation (WTO) in Genf teilnehmen wollten, ist die Einreise in die Schweiz verboten. Sie wurden am Freitagabend am Flughafen in Genf zurückgehalten.

Laut der Genfer Polizei handle es sich dabei um einen Entscheid  aus Bern, sagte Valentina Hemmler, Sprecherin der Bauerngewerkschaft  Uniterre und der Bewegung Via Campesina, am Samstag zur  Nachrichtenagentur SDA. Vorgesehen war, dass die Männer auch an  Konferenzen und Workshops teilnehmen.

«Südkoreaner brauchen kein Visum für eine Einreise in die  Schweiz. Da den Männern hier nichts angelastet wird, fragen wir uns,  ob Korea den Schweizer Behörden nicht ihre Namen hat zukommen  lassen», sagte Hemmler. Die fehlende Transparenz diene dazu, Druck  auf die Bauernbewegung auszuüben.

Die fünf Delegierten seien bereits um 23 Uhr am Flughafen  angekommen, sagte Hemmler. Via Campesina habe aber erst um 1 Uhr  nachts erfahren, dass drei Männern die Einreise verwehrt wurde. Ein  Anwalt habe sich nun der Frage angenommen. Die anderen zwei  Delegierten konnten den Flughafen ohne Probleme verlassen.


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sda [28.11.09 12:27]
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