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Der 39-jährige Biobauer bezeichnete sich als Impfkritiker, sieht sich aber nicht als prinzipieller Verweigerer. Letztes Jahr habe er impfen lassen. Darauf habe er negative Folgen beim Vieh festgestellt. Eine Kuh habe gar ihr Kalb verloren. Es gehe ihm um das Wohl der Tiere, die keine Sache seien.
Der Einzelrichter bezweifelte nicht, dass er einen engagierten Bauern vor sich habe, der für seine Tiere nur das Beste wolle. Trotzdem komme er nicht darum herum, die vom Untersuchungsrichter verhängte Busse zu bestätigen.
Der Angeklagte habe im Wissen um die Folgen gegen das Tierseuchengesetz verstossen. Der Bauer akzeptiert die Busse und die Auferlegung der Verfahrenskosten von 400 Franken, gibt aber im Kampf für die Freiwilligkeit der Impfung nicht auf, wie er nach der Verhandlung sagte.