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Noch immer stehen aber auf rund einem Fünftel der Fläche die Bäume zu wenig dicht für eine gute Schutzwirkung. Gemäss den Ergebnissen der Untersuchung, die am Donnerstag in der Publikation «Wald und Holz» veröffentlicht worden sind, ist dieser Anteil ist in den letzten 20 Jahren aber deutlich zurückgegangen.
Die Schutzwälder sind ebenfalls stabiler geworden und weisen mehr Jungholz auf als bei der ersten Erhebung im Jahr 1983. Als wirklich kritisch gelten heute nur noch 0,1 Prozent der Schutzwaldfläche. Wichtig ist gemäss «Wald und Holz» auch die Schutzfunktion des Waldes für das Trinkwasser, was jedoch noch nicht in allen Regionen genügend wahrgenommen werde.
Mit dem Landesforstinventar werden Zustand und langfristige Entwicklungen des Schweizer Waldes erhoben. Der Zustand des Schutzwaldes ist nur eine der Aussagen der Erhebung. Diese wurde nach 1983 und 1993 nun bereits zum dritten Mal durchgeführt. Dafür untersuchte die Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) 6500 Probeflächen auf 250 Merkmale.