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Wald und Biodiversität

Waldwirtschaft Schweiz: Wald immer naturnaher und jünger

Der Schweizer Wald ist in den vergangenen Jahren naturnaher, jünger, dichter und dunkler geworden. Zudem liegen 80 Prozent mehr Totholz am Boden, wozu der Sturm Lothar einen erheblichen Beitrag geleistet hat. Diese Entwicklungen kommen der Biodiversität zu Gute.

Zwei Forschungsergebnisse bestätigten im Jahr 2009, dass die  Schweizer Waldwirtschaft mit der Förderung der Biodiversität im  Einklang steht, wie Waldwirtschaft Schweiz (WVS), der Verband der  Schweizer Waldeigentümer, am Freitag mitteilte.

Der WVS beruft sich dabei auf das dritte Landesforstinventar  (LFI3). Ein derartiges Inventar erscheint im Durchschnitt alle zehn  Jahre. Zudem verweist der WVS auf das Biodiversitäts-Monitoring  Schweiz (BDM). Dieses stelle dem Schweizer Wald ausgezeichnete Noten  aus.

Zum Auftakt des Internationalen Jahres der Biodiversität betont  der WVS, dass die Waldpolitik mit dem hohen Anteil an Totholz eine  Lebensgrundlage für viele Arten der Waldfauna und -flora biete. Um  auch lockere und lichte Wälder zu schaffen, seien oft waldbauliche  Eingriffe notwendig.Die Pflege und Bewirtschaftung des Waldes sei somit ein wichtiger  Beitrag zur Biodiversität.

Diese ist neben der Schutzwaldpflicht der  einzige Möglichkeit, Subventionen vom Bund für den Wald zu erhalten.

Insgesamt führen zwei Drittel des Schweizer Waldes eines der  Labels FSC oder PEFC. Diesen Gütezeichen liegt ein besonderes  Augenmerk auf Biodiversität zugrunde.


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sda [15.01.10 16:52]
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