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Zwei Forschungsergebnisse bestätigten im Jahr 2009, dass die Schweizer Waldwirtschaft mit der Förderung der Biodiversität im Einklang steht, wie Waldwirtschaft Schweiz (WVS), der Verband der Schweizer Waldeigentümer, am Freitag mitteilte.
Der WVS beruft sich dabei auf das dritte Landesforstinventar (LFI3). Ein derartiges Inventar erscheint im Durchschnitt alle zehn Jahre. Zudem verweist der WVS auf das Biodiversitäts-Monitoring Schweiz (BDM). Dieses stelle dem Schweizer Wald ausgezeichnete Noten aus.
Zum Auftakt des Internationalen Jahres der Biodiversität betont der WVS, dass die Waldpolitik mit dem hohen Anteil an Totholz eine Lebensgrundlage für viele Arten der Waldfauna und -flora biete. Um auch lockere und lichte Wälder zu schaffen, seien oft waldbauliche Eingriffe notwendig.Die Pflege und Bewirtschaftung des Waldes sei somit ein wichtiger Beitrag zur Biodiversität.
Diese ist neben der Schutzwaldpflicht der einzige Möglichkeit, Subventionen vom Bund für den Wald zu erhalten.
Insgesamt führen zwei Drittel des Schweizer Waldes eines der Labels FSC oder PEFC. Diesen Gütezeichen liegt ein besonderes Augenmerk auf Biodiversität zugrunde.