Guten Tag Bauer,
auch wenn ich absolut eurer Meinung bin, so ist es doch wichtig zu wissen, dass Investitionen erfolgsneutral sind, also keinen Einfluss auf den Gewinn haben.
Bin froh dass es auch Bauern gib die eine Buchhaltung lesen können. Das fehlt leider manchen! Wenn es mehr solche Bauern gebe, dann hätten wir auch nicht eine solche Überproduktion!!!!
An Dänu von Bauer (02.02.2010 11:21:46) Hallo Dänu! Deine Antwort ist schon ok, doch ohne Gewinn keine Investitonen... Bei mir ist ist die neue Tierschutzverordnung ab 2013 ein Problem. Ich muss investieren. Ohne Gewinn keine Investitionsmöglichkeit, oder? Wenn einer abgeschriebene Gebäude hat, dann kann er noch lange zu billig produzieren. Doch geht das auf die Zeit nicht auf. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass auch ein Gewinn in der Produktion generieren muss, damit auch wir wieder Investitonsmöglichkeiten bekommen. Dann habe auch andere wieder einen Profit davon!!!
Ich habe den Betrieb erst übernommen und zwar zum EW, was mir auch Schulden einbrachte, du Schlaumeier. Wenn aber der Milchpreis nicht höher ist, dann sagst du wohl: selber Schuld, welcher Depp kauft den so einen Betrieb ohne Zukunft?! Wenn die Gesetze schon fordern, dann soll es aber auch ohne Quersubventionen machbar sein...
Die Bereitschaft, uns angemessen an der Wertschöpfung zu beteiligen ist nicht vorhanden. Ich frage mich, wem das letztendlich nützen soll, wenn man die Bauern mit dieser momentan praktizierten Politik in den Ruin treibt und andererseits zu ihren Lasten fette Gewinne ausweist. Eine gute Partnerschaft ist dann, wenn alle etwas davon haben.
Wenn man auf diesen Umstand verweist, bekommt man immer dieselben Ratschläge :" Ihr müsst halt innovativ, unternehmerisch,..... sein. "
Immer die gleiche Leier.
Das dumme Geschwafel ödet mich an. Ich kann es echt nicht mehr höhren.
Warum ein l Mineralwasser zum gleichen Preis zu haben sein soll, wie ein l Milch, ist mir schleierhaft, wenn man bedenkt wieviel Arbeit und Kapital dahintersteckt. Wenn man diesen Umstand aus etischer Sicht betrachtet löscht es einem echt ab.
Die Verarbeiter und der Handel spielen in grobfahrlässiger Weise mit dem Feuer. Hoffentlich entsteht daraus nicht plötzlich ein unkontrollierbarer Flächenbrand.
Lieber F.W. du sprichst mir aus dem Herzen. Endlich finde ich in diesem Forum eine Meinungsäusserung, welche die aktuelle Situation analysiert und nicht nur mit Giftpfeilen schiesst. Auf diesem Niveau sollten Diskussionen stattfinden, wenn wir als Bauern in eine erfolgreiche Zukunft steuern sollen. Der Vergleich mit dem Mineralwasser widerspiegelt genau die momentane Situation. Der ruinöse Kampf unter den Grossverteilern ist der Ursprung des aktuellen Milchpreises. Der Konsument dankt es ihnen!
solange es bauern gibt die nur jammern und trozdem weiterliefern wird der milchpreis nicht steigen.erst müssen ein paar bauern aufhören.
Die vertreten doch nicht die Produzenten. Die wollen es doch nicht mit ihren Handelspartner anlegen. Die schmeicheln sich lieber ein und erhalten danoch bessere Bedingungen. So werden die restlichen Milchbauern um einen fairen Preis geprellt!!!
Dank diesen Herren müssen wir vielleicht einmal alle keine Streite wegen Kontingente mehr aushalten!
Es braucht jetzt eine produzierende Milchwirtschaft,aber sicher nicht alle!!
Bauern mit Pepp schaffen es gut.
Jammeri und solche ,die nur ihr Kontingent vergolden wollen,gehören der Vergangenheit an....
SMP und Big-M haben auf der ganzen Linie versagt!!
Anstatt Bauern in ein Boot zu nehmen, haben sie einen tiefen Graben geschaffen......
Ich denke Arnold und Werner sind die einzigen neutralen Produzentenvertreter ,alle anderen ,seien es SMP ,ZMP usw. sind den Bauern verpflichtet sie wollen ja wieder gewählt werden.Liebe Milchproduzenten das ist doch unser Problem.Viele unserer Verbandsleute und Vertreter in Politik reden doch so wie es den Bauern gefällt.Sie wollen ja schliesslich wieder gewählt werden,und sich nicht mit ihren Wählern anlegen.
Arnold und Werner hingegen analysieren den Milchmarkt und versuchen die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen.Interessant wäre daher auch zu Wissen wie sich die Produzentenvertreter bezüglich einer Milchpreiserhöhung im BOM Vorstand äusserten und abstimmten.Ich denke da würde manch einem Milchproduzenten noch die Augen aufgehen.
Es ist heute einfacher über alles zu wettern und fluchen ( BIG M )anstatt konkrete Vorschläge zu bringen und auch umzusetzen das sie über die ganze Wertschöpfungskette Milch mitgetragen werden.Ich bin auch nicht glücklich mit dem BOM Entscheid,aber ich sehe das endlich etwas geht in die richtige Richtung und wie sagt man doch so schön.."aller Anfang ist schwer" Geben wir der BOM die Zeit sich zu finden und vielleicht wird sich in wenigen Wochen dieser Nullentscheid als wegweisend rausstellen
Werner und Arnold sollen die Prouzdenten besser vertreten, das ist ja ein Witz... Werner ist ein neoliberaler Ideologe und Arnold ein Milchhändler, der nur für sich schaut.
Also ich glaube, wenn Haab in den Nationalrat möchte, dann könnte er es "billiger" haben. Meistens werden ja die gewählt, die nie jemandem auf die Zehen getrampt sind.
Fridu, du bringst es auf den Punkt. BRAVO!
Merci Fridu für deine Einschätzungen.
Denn Milchmarkt neutral Analysieren? Wer das von Werner glaubt ist selber Schuld. Wer einen Job als Richter hat braucht keinen anständigen Milchpreis. Als "hoher Beamter" würde es mich nicht Wundern wenn Werner mit denn Verarbeitern auf dem Golfplatz anzutreffen ist um die neue Vernichtungsstrategie auszuhandeln. Solange BIG-M und Uniterre noch solche Machenschaften bekämpfen gibt es noch hoffnung für die Schweizer Milchwirtschaft.
wenn ich von einem VR der Emmi hören muss, dass 2009 leider die Erwartungen an den Umsatz nicht erfüllt wurden, der Gewinn aber nach oben korrigiert werden konnte und für das 2010 keine Umsatzsteigerung erwartet wird, jedoch die Gewinnerwartung erneut nach oben korrigiert wird (trotz 80 Mio. Investitionen im 2010!), fühle ich mich als Milchproduzent echt verarscht...
Milchpreis von Samuel Herrmann, Altikon (31.01.2010 11:47:10) Migros ist netter als Aldi und Lidel, Coop ist netter als Migros...... Liebe Milchbauern lasst Euch keinen Sand in die Augen streuen. Wenn Coop tatsächlich der Meinung ist ein höherer Milchpreis ist angebracht, dann ist es diesem Unternehmen überlassen mehr zu bezahlen - und es muss sich nicht hinter einem BOM entscheid verstecken und via Medien auf den Konkurrenten im Detailhandel zeigen.
Übrigens bin ich der Meinung es ist Ratsam genau das was der Herr vom Coop für die Landwirtschaft nicht möchte trotzdem zu tun. Nur Inovative Lösungen können am Markt bestand haben - gerade in der Landwirtschaft. Mit 3Rp auf 1.88 Mio Tonnen geht der Landwirtschaft eine enorme Summe (56 Mio SFr pro Jahr!!) verloren. Für diesen Betrag lohnen sich ausserordentlich Anstrenungen auch wenn nur ein kleiner Teil gewonnen werden kann.
Mein Tip: Inovation statt "Jammern" (Neue Märkte, Neue Kunden, Neue Produkte, Neue Absatzkanäle etc).
Sprach der Munimäster (für Swissgenetics)