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Ohne Hilfe würden bis zu vier Millionen Stück Vieh ums Leben kommen, weil die Tiere nicht genug Futter finden. In den nächsten drei Monaten würden sechs Millionen US-Dollar an Hilfe benötigt, berichtete die FAO. Der wirtschaftliche Schaden wurde auf 62 Millionen US-Dollar beziffert.
Durch die Schnee- und Eiskatastrophe, auf Mongolisch «dzud» genannt, seien 180'000 Familien betroffen. «Wenn die Hilfe nicht bald kommt, verbreitet sich Armut und wird zu einer Massenabwanderung in die Städte später in diesem Jahr führen», hiess es in Peking in einer FAO-Mitteilung.
Schon vor dem Aufruf hatte die Internationale Vereinigung der Rotkreuz und Rothalbmond-Gesellschaften 382'000 US-Dollar für 1200 Familien in schwer betroffenen Gebieten bereitgestellt. Die mongolische Regierung mobilisierte 2,6 Millionen US-Dollar. Rund ein Drittel der 2,7 Millionen Mongolen leben allein von der Viehzucht und halten 43 Millionen Stück Vieh.