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ePaper Schweizer Bauer

Mehlschwalben benötigen für den Nestbau offenen Boden und Insekten als Futter. Im April kehren sie aus den Winterquartieren in Afrika zum Brüten in die Schweiz zurück. Ihren Namen verdanken sie der weissen Unterseite ihres Körpers, wie der Schweizer Vogelschutz in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt.
Ursprünglich brüteten Mehlschwalben an Felswänden. Doch auch mit Gebäuden nehmen die wendigen Vögel mittlerweile vorlieb, und sie bleiben einem einmal gewählten Wohnort in der Regel treu.
Glasfassaden und Verputze, an denen die aus Lehm gebauten Nester nicht kleben bleiben, machen den Schwalben jedoch das Leben schwer. Und wo sie haften, werden sie von den Menschen aus Angst vor Schmutz entfernt.
Die Mehlschwalbe soll im Jahr der Biodiversität für reichhaltige Lebensräume werben: für Blumen statt grünem Rasen, für offene statt versiegelte Flächen, für Hecken mit einheimischen Sträuchern und für begrünte Dächer. Sind diese Anforderungen erfüllt, finden die Schwalben genügend Futter und Nistmaterial.