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Weinbau

Amerikanischer Rebenschädling im Tessin angekommen

Die aus Nordamerika stammende Rebenminiermotte «Phyllocnistis vitegenella» ist 2009 erstmals in der Schweiz beobachtet worden. Der Schädling ist wahrscheinlich von Italien her ins Mendrisiotto eingewandert. Wie gefährlich er ist, bleibt abzuwarten.
Von der amerikanischen Miniermotte "Phyllocnistis vitegenella" befallener Merlot. Die Blätter weisen mehrere Miniergänge auf. / acw

Der Kleinfalter, der ausgewachsen drei Millimeter lang ist,  bringt in Italien drei bis vier Generationen im Jahr hervor. Die  Raupen fressen sich durch das Blattgewebe und legen Miniergänge an.

In den italienischen Rebbaugebieten richteten diese Miniermotten  bisher nur geringe Schäden an. Man müsse nun abwarten, ob dies auch  im Tessin so sein wird oder ob ein starker Befall zu erwarten ist,  teilte die Forschungsanstalt Agroscope am Dienstag mit.

Der Befallsdruck und die Intensität der Schäden würden von  zahlreichen Faktoren abhängen, die zwischen den Regionen stark  variieren würden.

Die Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW wird die  Entwicklung des Schädlings in den kommenden Jahren verfolgen,  insbesondere seinen Einfluss auf die Traubenqualität und seine  Ausbreitung in den Tessiner Rebbaugebieten.


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sda [09.02.2010 17:]
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