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Mengenkürzung

Kampf gegen Butterberg - Fast alle wollen Menge kürzen

Die Schweizer Milchproduzenten (SMP) werden am Dienstag an der Sitzung der Branchenorganisation Milch (BOM) eine Kürzung der Vertragsmilchmenge um 10 Prozent verlangen. Die Industrie unterstützt das.

«Die Rechnungen zeigen, dass sonst im laufenden Jahr 8000 Tonnen Butter anfallen, die nicht im Inland verkauft werden können», macht SMP-Direktor Albert Rösti deutlich.

Das Anliegen stösst bei der Milchindustrie auf Zustimmung. «Wir sind nicht mehr bereit, Butter einzulagern, ohne  den Absatz sicher zu haben», erklärt Cremo-Geschäftsführer Michel Pellaux.  Es müsse zwingend verhindert werden, dass der Butterberg erneut so massiv wachse. Der  Mengenindex müsse jetzt gesenkt werden. 

«Wir haben uns schon an der letzten BOM-Sitzung für eine stärkere Senkung des Mengenindexes ausgesprochen», erklärt Lorenz Hirt, Geschäftsführer der Vereinigung der Schweizerischen Milchindustrie. Damals hätten sich aber bäuerliche Vertreter dagegengestellt. Dem Vernehmen nach wollen sich auch jetzt  nicht  alle Produzentenvertreter  hinter den SMP-Vorschlag stellen.


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Samuel Krähenbühl [19.02.2010 14:]
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