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Fleckvieh

Joyboy und Manitou prägen die Emmentaler Starparade

Erstmals unter der Leitung von Walter Lüthi, Allmendingen gab das OK auch in der 15. Ausgabe der Emmentaler Starparade am letzten Sonntag alles. Mit Bildergalerie.
Starkuh 2010: Joyboy Rosalina, Niklaus Hofer, Oberdiessbach. / Robert Alder

Erstmals hat mit Stefan Schumacher, Rüschegg-Gambach, ein Richter das zweite Mal die Kühe gerichtet. Aus den Allstar-Kühen wurde erneut eine Siegerin gewählt. «Wir sind manchmal sehr spontan», rief Lüthi ins Publikum und forderte zwei Kenner aus dem Publikum auf, im Ring Rangpunkte zu vergeben. Die Wahl fiel schliesslich auf Rustler Elite von Res Thomi, Eggiwil, die letztjährige Starkuh und Miss BEA.

Joyboy dominiert

Als Vater trat Valleyriver Joyboy-Red deutlich in Erscheinung. Er löst damit Rustler-ET ab. der bei den älteren Kühen noch zahlreich präsent war. Die Krone drückte aber Joyboy Roslalina aus dem Stall von Niklaus Hofer, Oberdiessbach, auf. Schumacher bezeichnete sie als «moderne RH-Kuh, wie man sie gerne möchte.» Ihr Format, der aufgesetzte Widerrist, das glaskalre Fundament und das makellose Euter machten sie zur verdienten Starkuh. Sie stach im Finale ihre Konkurrentinnen Joyboy Beautiful, Garant Gerbera und Joah Sonja aus. Gerbera von Werner Voramwald, Heimisbach, war in der Euterkonkurrenz nicht zu schlagen. «Ihr extrem drüsiges Euter mit der auffallenden Nacheuterhöhe und -breite ist bestechend», kommentierte Schumacher. Sie war eine würdige Vertreterin der Swiss Fleckvieh-Kühe, die wie die Simmentaler eine separate Kategorie zeigten.

Manitou doppelt nach

Im Emmental ist Oberstähli Gajou Manitou mit Anjou und Pickel im Pedigree, sehr beliebt. Dass er Schaukühe macht, wurde schon letztes Jahr klar, als sein Züchter mit zwei Töchtern Starzüchter wurde. Diesmal waren es Ueli und Kathrin Aeschlimann, Trub, die mit den zwei Manitou-Töchtern Highlith und Hitparade das harmonischte Duo präsentierten. Mit von der Partei waren Daniel und Ueli Hadorn, Schangnau, Fritz reber, Schangnau und Res Thomi, Eggiwil. Dass der Nachwuchs in den Startlöchern ist, wurde bei den drei Rinderkategorien klar. Die Nase ganz vorn hatte Glacier Iris von Roman Siegenthaler, Biembach. Auch sein Starrind stammt aus einer Joyboy-Mutter. Richterin Susanne Siegenthaler zeigte sich beeindruckt von ihrer Eleganz und Entwicklung.

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Robert Alder [08.03.2010 16:]
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