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ePaper Schweizer Bauer

Der Dexter Club zeigt sich sehr professionell und ist früh in der Planung. Was an der letzten Beef noch mit zwei anderen Rassen bereits bestens gelungen ist, macht der Dexter Club nun allein. Ein eigenes Restaurant, das die Gäste nur mit Dexter Beef verwöhnen wird. Der Präsident Markus Ackeret hat zu diesem Zweck von den Mitgliedern 23 Mastremonten bei sich eingestallt und übernimmt in den nächsten Monaten deren Ausmast.
Auch bei der Tiervorführung am Swiss Open wollen die Kleinen ganz gross rauskommen. Toni Aufdermauer, Herdebuchleiter der Mutterkuh Schweiz, war etwas überrascht, dass der Dexter Club bereits vor der Ausschreibung der Beef-Organisation fertige Kategorien zusammengestellt hat. Es stand nur noch zur Diskussion, welche Altersgruppen präsentiert werden sollen – dabei ist das Show- und Zuchtfieber bereits vollends ausgebrochen. Die Teilnehmer hoffen nun, auch mit voller Anzahl teilnehmen zu dürfen.
Im Verschiedenen kam das Referat von Peter Falk zum Zug. Er ist Mitglied und ein sehr engagierter Züchter, der sich schon länger mit den Dexter-KB-Stieren und deren Zuchtwerte auseinandergesetzt hat. Man ist sich einig. Ein Dexter ist zwar klein, aber in Anbetracht seiner Langlebigkeit, Gesundheit und der Möglichkeit einer sehr extensiven Haltung eine sehr wirtschaftliche Alternative oder Ergänzung in jedem Gebiet.