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Der Import von gewürztem oder gepfeffertem Fleisch, welches vor dem Konsum gewachsen und dann als «normales» Fleisch in der Gastronomie verkauft werde, habe entgegen der Behauptung von Bundesrätin Leuthard in der Fragestunde des Nationalrats am Montag eben doch zugenommen, sagt Scherer. Das Problem dabei ist: Für Gewürzfleisch wird viel niedriger verzollt und konkurrenziert damit die Schweizer Inlandproduktion.
Scherer will deshalb am nächsten Montag in der Fragestunde des Nationalrats noch einmal Auskunft von Leuthard. «In der Tat bestätigen alle Akteure im Fleischhandel, dass die Importe von Fleisch dieser Art in dem letzten Monaten rasant zunehmen und die Fleischwirtschaft Schweiz bedrohlich konkurrenzieren», erklärt Scherer. Er will deshalb Leuthard folgende Fragen stellen: «Wie sind diese widersprüchlichen Aussagen zu bewerten? Hatte die Volkswirtschaftsministerin mangelhafte Informationen?»