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Martin Ambauen, der abtretende Präsident des Zentralschweizer Bauernbundes (ZBB), wies in seiner Begrüssung zur Jahresversammlung auf die von einer Verunsicherung geprägte Situation in unserer Gesellschaft und auch in der Landwirtschaft hin. Die Finanzmärkte hätten sich zwar leicht erholt, Bankmanager würden aber weiterfahren wie bisher, so Ambauen.
Sorgen würden vor allem auch die Arbeitslosenzahlen und die Finanzierung der Sozialwerke verursachen.
Baustellen in der Landwirtschaft
Ambauen kam auch auf einige Baustellen in der Landwirtschaft im Zusammenhang mit dem Bundeshaushalt, dem Aussenhandel, dem Agrar-Freihandel, der Neuausrichtung der Direktzahlungen und der Revision der Raumplanung zu sprechen. Für die Landwirtschaft wäre es notwendig, dass langfristige Perspektiven mindestens für zehn Jahre wegweisend wären.
Volkswirtschaftsdirektor Niklaus Bleiker überbrachte die Grüsse des Regierungsrates und stellte kurz die Obwaldner Landwirtschaft vor. Er kam auch auf innovative Betriebe in der Landwirtschaft, im Gewerbe und in der Industrie zu sprechen.
Diskussionslos wurde der umfangreiche Jahresbericht genehmigt. Mit einem grossen Tätigkeitsprogramm hat sich der Vorstand auch im neuen Geschäftsjahr zu befassen.
Rückblick auf grosses Pensum
Nachdem der bisherige Präsident Martin Ambauen seine Demission eingereicht hatte, wählten die ZBB-Delegierten Josef Murer aus Baar einstimmig zu seinem Nachfolger.
Der Neugewählte dankte Martin Ambauen für seinen grossen Einsatz während 16 Jahren im Vorstand des ZBB. Im November 2003 war Ambauen ehrenvoll zum Präsidenten gewählt worden. Murer wies auf viele nicht leichte Aufgaben hin, mit denen sich Ambauen in seinem langjährigen Engagement zu befassen hatte und erwähnte auch mehrere Höhepunkte, die in dessen Amtszeit fielen. So konnte Ambauen an der Bauernlandsgemeinde 2004 Bundesrat Joseph Deiss begrüssen und an einer Veranstaltung im Jahr 2008 Bundesrätin Doris Leuthard.
Im Anschluss an die Versammlung hielt Stefan Scheidegger, Leiter Recht & Finanzen beim Amt für Raumentwicklung in Bern, ein Referat zum Thema «Weiterentwicklung der Raumplanung».