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An der Konferenz diskutieren die Vertreter der 175 Mitgliedstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens CITES darüber, ob man die Eisbären besser schützen muss, ob Tiger für Handelszwecke gezüchtet werden dürfen und in welchem Umfang Fischer Haie fangen dürfen. Das Treffen dauert noch bis zum 25. März.
Auch ein internationales Handelsverbot für den vor allem als Sushi beliebten Blauflossen-Thunfisch, dessen Bestände stark überfischt sind, steht auf der Tagesordnung. In der Debatte zeichnete sich dabei bereits vor der Konferenz ein hartes Ringen ab.
Während die EU und die USA den Vorschlag Monacos unterstützen, den Meeresräuber auf die Liste der bedrohten Arten zu setzen, kündigte Japan Widerstand an. Wird der Thunfisch zu einer bedrohten Tierart erklärt, würde dies zu einem Handelsverbot führen. Japan konsumiert bisher 80 Prozent des weltweiten Fangs.
Das 1975 in Kraft getretene CITES-Abkommen ist das wichtigste internationale Instrument zum Schutz von wilden Tier- und Pflanzenarten. Die Mitgliedstaaten kommen alle drei Jahre zusammen, um über Schutzmassnahmen zu beraten.
Mehr Geld ist nötig
Für den Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten steht CITES jährlich ein Budget von fünf Millionen US-Dollar zur Verfügung. Die Gelder müssten jedoch erheblich aufgestockt werden, forderte CITES- Generalsekretär Willem Wijnstekers zur Eröffnung des Treffens.
«Ohne angemessene Finanzierung läuft CITES nicht nur Gefahr, wichtige Arten, sondern auch die Entwicklungsländer fallen zu lassen, die um einen Erhalt von Flora und Fauna kämpfen», sagte Wijnstekers. Während die Zölle in Europa, den USA, Japan und China funktionierten, müsse Entwicklungsländern geholfen werden, Handelsverbote umzusetzen, ergänzte ein Mitarbeiter.