Homepage
Wetter
Markt & Preise
Politik & Wirtschaft
Tiere
Pflanzen
Landtechnik
Vermischtes
Hintergrund
Galerien
Marktplatz/Inserate
Service
Aboservice
Markt & Medien AGRAR
ePaper Schweizer Bauer

Nicht nur Tiger oder Pandabären, sondern auch Schmetterlinge und Falter verlieren immer mehr an Lebensraum und werden so zu gefährdeten Arten. Darauf verweist die Weltnaturschutzunion IUCN in einer am Dienstag in Gland veröffentlichten Studie.
Bei fast jeder dritten der 435 europäischen Schmetterlingsarten schrumpfen demnach die Populationen, und jede elfte ist bereits vom Aussterben bedroht.
«Wir dürfen nicht vergessen, dass die kleinen Arten auf unserem Planeten genauso wichtig sind und deshalb des Schutzes bedürfen», betonte die IUCN-Expertin für Artenvielfalt, Jane Smart. «So spielen etwa Schmetterlinge eine Schlüsselrolle in der Bestäubungskette des Ökosystems, in dem sie leben.»
Die europäische Version der Roten Liste bedrohter Arten, die von der IUCN herausgegeben wird, zeigt auch, dass 11 Prozent der Käfer, die von Faulholz abhängen, und 14 Prozent der Libellen in Europa vom Aussterben bedroht sind.