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Der Austritt vor einem Jahr erfolgte, weil die Sortenorganisation Produktionsmengen definiert. Die Käsereien wollten mehr Emmentaler produzieren, durften aber nicht. Dies, obschon die Nachfrage da war, wie Vereinspräsident Peter Pfister gegenüber der Nachrichtenagentur SDA sagte.
Weil die vier Käser aber nur als Mitglieder von «Emmentaler Switzerland» Emmentaler AOC produzieren und die wichtigsten Abnehmer Cremo und von Mühlenen beliefern dürfen, sind sie nun wieder in die Sortenorganisation eingetreten.
Strenge Richtlinien
Die Mitglieder von «Emmentaler Switzerland Tradition» produzieren höchsten eine Charge pro Tag, die maximale Entfernung zwischen Milchproduzent und Käserei beträgt höchstens 10 Kilometer. Das geografische Gebiet der Produktion umfasst die Region Emmental im Einzugsgebiet des Flusses Emme. Mit den zusätzlichen Qualitätsanforderungen will man die Marktposition stärken. «Damit möchten wir die Existenz der traditionellen Dorfkäsereien im Emmental sichern», sagt Vereinspräsident Pfister. Er möchte noch mehr Käserei-Genossenschaften als Mitglieder dazugewinnen.
Der Emmentaler Switzerland Tradition wird in erster Linie im Ausland vermarktet, soll aber auch in der Schweiz erhältlich sein.