fenaco und Ökostrom Schweiz für bäuerliche Biogasanlagen
Die fenaco und die Genossenschaft Ökostrom Schweiz wollen erreichen, dass bei der Verwertung von Biomasse die Wertschöpfung in bäuerlichen Kreisen bleibt. Die Biomasse soll stofflich und energetisch optimal genutzt werden.
Wie die fenaco heute in einer Mitteilung schreibt, ist sie mit der Genossenschaft Ökostrom Schweiz eine Allianz eingegangen. Ökostrom Schweiz ist der Verbund der landwirtschaftlichen Biogasanlagenbetreiber. Erklärtes Ziel der Zusammenarbeit ist es, dass die in den Industriebetrieben der fenaco anfallende und für die Vergärung geeignete Biomasse wenn möglich in den Mitglied-Betrieben von Ökostrom Schweiz, also in bäuerlichen Biogasanlagen vergärt wird. Der Preis für Co-Substrate soll aber weiter vom Markt bestimmt werden.
Co-Substrate gesucht
Co-Substrate wie Nebenprodukte respektive Abfälle aus der Lebensmittelindustrie wie Fette, Öle, Rüstabfälle oder Grüngut aus den Gemeinden bringen in der Regel einen höheren Energieinput als Gülle und Mist. Deshalb werden sie heute stark nachgefragt, besonders von industriellen Biogasanlagen. Entsprechend ist für die Abfallprodukte ein eigentlicher Markt entstanden.