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IBR-Fall im Jura

Zwei Tiere positiv auf IBR getestet

Mitte März 2010 sind im Kanton Jura zwei Tiere in zwei Rinderbetrieben positiv auf die Rinderseuche Infektiöse bovine Rhinotracheitis (IBR) getestet worden.

Die zwei Fälle wurden im Rahmen eines Überwachungsprogrammes entdeckt, wie das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) heute in einer Mitteilung schreibt. Die Tiere seien geschlachtet worden, vor der Untersuchung hätten sie keine Krankheitssymptome gezeigt. Weil nur ein Tier pro Betrieb betroffen sei und weil es eher ältere Tiere seien, scheint die Krankheit laut BVET nicht aktiv zu sein und sich nicht weiterzuverbreiten. Die Ansteckung der Tiere dürfte mehrere Jahre zurückliegen.

Überwachung verstärkt

Die Fälle sind damit nicht vergleichbar mit jenen im vergangenen Jahr. Im Juni 2009 gab der Kanton Jura einen IBR-Ausbruch in zwei Rinderbetrieben bekannt. Im Gegensatz zu den jetzigen Fällen sei dieser Ausbruch entdeckt worden, weil die Tiere Symptome gezeigt hätten. Die Krankheit hatte auch die Mehrzahl der Tiere in einem der Betriebe befallen. Die epidemiologischen Untersuchungen hätten jedoch ergeben, dass sich die Krankheit nicht weiter ausgebreitet hatte. Nach diesem Fall von IBR ist die Überwachung in der Schweiz verstärkt worden.

Die Schweiz gilt als IBR-frei. Dieser Seuchenfreiheitsstatus wird jedes Jahr durch ein Überwachungsprogramm bestätigt.


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lid [17.03.2010 18:]
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