Homepage
Wetter
Markt & Preise
Politik & Wirtschaft
Tiere
Pflanzen
Landtechnik
Vermischtes
Hintergrund
Galerien
Marktplatz/Inserate
Service
Aboservice
Markt & Medien AGRAR
ePaper Schweizer Bauer

Die zwei Fälle wurden im Rahmen eines Überwachungsprogrammes entdeckt, wie das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) heute in einer Mitteilung schreibt. Die Tiere seien geschlachtet worden, vor der Untersuchung hätten sie keine Krankheitssymptome gezeigt. Weil nur ein Tier pro Betrieb betroffen sei und weil es eher ältere Tiere seien, scheint die Krankheit laut BVET nicht aktiv zu sein und sich nicht weiterzuverbreiten. Die Ansteckung der Tiere dürfte mehrere Jahre zurückliegen.
Überwachung verstärkt
Die Fälle sind damit nicht vergleichbar mit jenen im vergangenen Jahr. Im Juni 2009 gab der Kanton Jura einen IBR-Ausbruch in zwei Rinderbetrieben bekannt. Im Gegensatz zu den jetzigen Fällen sei dieser Ausbruch entdeckt worden, weil die Tiere Symptome gezeigt hätten. Die Krankheit hatte auch die Mehrzahl der Tiere in einem der Betriebe befallen. Die epidemiologischen Untersuchungen hätten jedoch ergeben, dass sich die Krankheit nicht weiter ausgebreitet hatte. Nach diesem Fall von IBR ist die Überwachung in der Schweiz verstärkt worden.
Die Schweiz gilt als IBR-frei. Dieser Seuchenfreiheitsstatus wird jedes Jahr durch ein Überwachungsprogramm bestätigt.