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Eierhandel

Versteckte Kommissionen im Eierhandel führen zu Klagen

Die Eierhändler dominieren den Markt. Nicht nur von den Futtermühlen, auch von den Bauern fordern sie laut 10 vor 10 verbotene Kommissionen.

Laut einem Bericht der Sendung «10 vor 10» gestern Abend ermittelt die Weko unter anderem gegen den Eierhändler Lüchinger und Schmid. Dieser soll von den Futtermühlen und von den Bauern unzulässige Kommissionen gefordert haben, damit Futter geliefert und Eier geliefert werden dürfen.  

Kurt Egli von der gleichnamigen Futtermühle präsentierte dem Fernsehen eine Rechnung der Händlers über knapp 5700 Franken, offiziell für Werbebeiträge. Laut Egli werden solche Zahlungen in der Branche «Schutzgeldzahlungen» genannt - wie bei der Mafia in Italien notabene.

Auch Eierproduzent Heinrich Kunz geht nun mit konkreten Zahlen an die Öffentlichkeit. 2 Rappen pro Ei musste er Lüchinger und Schmid abliefern, pro jahr macht das 80 000 Franken. Nun hat er sich einen Anwalt genommen und fordert das Geld zurück.

Lüchinger und Schmid wollte vor der Kamera keine Stellung nehmen, beteuerte aber, die Bauern könnten ihre Lieferanten frei wählen. Doch die Firma Egli bekam Probleme mit dem Händler, seit sie aufhörte zu zahlen, und Bauer Kurz wurde der Abnahmevertrag gekündigt.


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Susanne Meier [20.03.2010 07:]
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