schweizerbauer.ch
Homepage
Wetter
Markt & Preise
Politik & Wirtschaft
Tiere
Pflanzen
Landtechnik
Vermischtes
Hintergrund
Galerien
Marktplatz/Inserate
Service
Aboservice
Markt & Medien AGRAR
ePaper Schweizer Bauer
»Online-Suche:
EU-Milchilfen

Keine Staatsbeiträge für französische Milch - Direktvermarkter

Die Milchhilfen aus Brüssel richten sich in Frankreich nach der Quotenausstattung. Geld kriegt nur, wer an eine Molkerei liefert und wessen Milchpreis um mindestens 10 % sank.

In Frankreich werden die Finanzhilfen für Milchproduzenten aus dem EU-Hilfsprogramm entsprechend der Quotenausstattung der Landwirte verteilt. Das geht aus einem Beschluss des Landwirtschaftsministeriums in Paris von Anfang März hervor.

Demnach sind nur diejenigen Milchbauern beihilfeberechtigt,deren Milchpreis 2009 gegenüber dem Vorjahr um mindestens 10 % sank. Angesichts der Marktentwicklungen dürfte diese Bedingung aber keine große Hürde darstellen. Das Ministerium selbst spricht von einem durchschnittlichen Preisverfall von 18 %. Außerdem werden laut dem Erlass aus Paris nur Landwirte die EU-Hilfen erhalten, die Milch an Molkereien anliefern. Wer seine Milch komplett selbst vermarktet oder verarbeitet, geht also leer aus.

51,1 Mio Euro

Insgesamt stehen Frankreich 51,1 Mio Euro aus dem Hilfspaket der Europäischen Union mit einem Volumen von 300 Mio Euro zur Verfügung. Die Gelder müssen spätestens bis zum 30. Juni 2010 ausgezahlt sein. Mit der Verteilung der Subventionen entsprechend der Quotenausstattung der Landwirte gehen die Franzosen den auch von zahlreichen anderen EU-Mitgliedstaaten eingeschlagenen Weg, darunter Dänemark und die Niederlande. Dagegen zahlt Deutschland eine Hektarprämie.


Artikel ausdrucken
Artikel per Mail versenden
Schrift vergrössern
AgE [21.03.2010 13:]
Das Wetter in
Fr
 
Sa
 
So
Mehr Wetter » Mehr Wetter » Mehr Wetter »
-9° | -8°
-9° | -7°
-11° | -6°

»Zur Wetterübersicht