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Die Brandfläche entspricht etwa 15 Fussballfeldern. Die Waldschäden belaufen sich auf rund eine halbe Million Franken, die Kosten der Löscharbeiten auf mehrere hunderttausend Franken. Ebenfalls beschädigt wurden Lawinenverbauungen. Die Höhe dieses Schadens konnte die Bündner Kantonspolizei am Freitag noch nicht beziffern.
Der Schüler, der den Brand im Gebiet Munt auslöste, war zusammen mit seiner Klasse und den Lehrern im Schutzwald oberhalb Trin mit Forstarbeiten beschäftigt. Die Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren setzten Wege in Stand und pflanzten Sträucher.
Tockener Waldboden fing Feuer
Ausgelöst wurde der Brand am Donnerstagmittag kurz nach 13 Uhr, weil ein Schüler unvorsichtig mit einem Feuerzeug hantierte. Dadurch entzündete sich der sehr trockene Waldboden. Die Flammen breiteten sich rasch aus und konnten von der Schulklasse nicht mehr gelöscht werden.
Die Feuerwehren von Trin, Flims, Bonaduz und Rhäzüns sowie die Forstgruppe der Gemeinde Trin standen mit rund 100 Personen im Einsatz. Sie hatten den Brand am Donnerstagnachmittag soweit unter Kontrolle, dass er sich nicht mehr ausbreitete. Zur Unterstützung der Feuerwehren standen zeitweise fünf Löschhelikopter im Einsatz.
Traktoren brachten Wasser
In der Nacht auf Freitag postierte die Feuerwehr eine Brandwache mit bis zu 40 Personen. Fast die ganze Nacht über führten Traktoren Wasser ins unwegsame und trockene Brandgebiet hinauf. Zwischen sieben und neun Uhr am Freitagmorgen standen erneut zwei Löschhelikopter im Einsatz.
Vereinzelte Glutnester machten den Feuerwehren auch am Freitagmittag noch zu schaffen. Sie mussten von Hand gelöscht werden. Ein Ende des Löscheinsatzes sei noch nicht absehbar, teilte die Polizei mit.