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ePaper Schweizer Bauer

Einer meiner BLS-Lieblingskandidaten ist der Koni: Ein netter Kerl mit einer guten Portion Bauernschläue. Aber wenn‘s ums andere Geschlecht ging, war er stets ein bisschen zurückhaltend, ja man könnte sagen schüchtern. Bis er Natascha traf. Da war‘s um ihn geschehen. Mittlerweile lebt Natascha schon seit ein paar Monaten bei Koni und bildet sich zur Bäuerin weiter. Auch der Sohnemann von Natascha, der Kindergärtner Gian-Luca, lebt auf Konis Hof. Die drei sind eine richtige kleine Familie. Fehlt nur noch der Heiratsantrag. Und siehe da: Bei Fackellicht und Mondenschein geht Koni auf die Knie und fragt Natascha, ob sie seine Frau sein will. Sie will! Hurra!
Nur ganz kurz bei BLS war der Wani. Der Gute war sehr wählerisch und hat sich kein Weiblein auf seinen Hof genommen. Keins hat ihm gefallen. Sein Glück: Denn kaum war er von der Stubete zurück, lag ein Brieflein einer hübschen Frau in seinem Briefkasten. Und gleich beim ersten Treffen: Liebe auf den ersten Blick, erklärt Wani. Irene heisst Wanis Traumfrau. Und das Tollste: Sie packt gerne auf dem Hof mit an.
Bea und Fredy, das Traumpaar aus erster Staffel, ist schon ein Weilchen verheiratet und ihr gemeinsames Töchterchen Josephine ist bereits 10 Monate alt. Das Familienglück scheint perfekt. Oder doch nicht ganz: denn anscheinend drückt sich Fredy vom Windeln wechseln und Bea würde gern mehr auf dem Hof mitarbeiten. Sie will kein reines Hausmütterchen sein, sagt sie. Recht so!
Frisch geschlüpft ist Gerome. Der Junior von Steffi und Andi. Andi ist noch ein bisschen unsicher im Umgang mit dem Kleinen. Er hat Angst, etwas kaputt zu machen. Steffi ist emotional total engagiert. Vor lauter Glück muss sie ständig weinen. Bruno, der Maschinenfan mit der grossen Klappe, hat noch keine Freundin. Aber er ist irgendwie zahmer geworden. Er ist bei Steffi und Andi zu Besuch und bewundert den Nachwuchs. Ganz herzig.
Claudio, der Bündner Bartli, hat sich unter die Viehschere gelegt. Ohne Bart ist er kaum wiederzuerkennen. Er sieht um Jahre jünger aus. Ohne Bart hat es dann auch mit einer Frau geklappt. Leider zeigt sie sich nicht vor der Kamera.
Der andere Bündner, der lustige Roger, ist in der Zwischenzeit auch noch fündig geworden. Eine wirklich sehr attraktive junge Dame hat er sich geangelt. Die beiden sind erst kürzlich zusammengezogen.
Der Urban schien sein Glück bereits während den Dreharbeiten gefunden zu haben. Nach kurzer Zeit teilte er mit Rasta-Melanie Bett und Schrank. Melanie schenkte ihm neben ihrem Herz auch noch eine Gans. Die Gans ist unterdessen gefressen. Und Melanie Vergangenheit. Per SMS hat sie Schluss gemacht. Das geht ja gar nicht! Ich hab‘s ja gleich gesagt: Rastas passen nicht auf den Bauernhof! Jetzt hat der Urban etwas Passenderes gefunden. Von ennet dem Miststock. Warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt doch oft so nah?!
Andi, Wünschelrutengänger mit dem Gespür eines Betonmischers hat, oh staun, noch kein Frauchen mit seiner Rute in seine Gespensterhöhle locken können. Er haust noch immer alleine mit seinem toten Grossvater. Andi kann es auch nach fast einem Jahr noch nicht verstehen, warum Sonja kein Interesse an ihm hatte. Er tut so, als ob er sie noch immer ein bisschen vermissen tät. Also kommt sie vorbei. Andi hofft auf eine zweite Chance. Kriegt er aber nicht. Liebe Esoterik-Frauen: Der gespürige Ostschweizer ist noch immer auf dem Markt. Schlagt zu!
In der nächsten Sendung sollen die lustigsten Szenen aus der Staffel 4 gezeigt werden. Ohne mich. So lustig war die Staffel nämlich nicht. Ich verabschiede mich und freu mich schon auf Staffel 5!
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