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ePaper Schweizer Bauer

Das zinslose Darlehen soll im Rahmen der Schweizerischen Gaststaatpolitik an die Immobilienstiftung für die internationalen Organisationen (FIPOI) gehen. Diese berät und unterstützt die WTO bei den Bauarbeiten. Innerhalb von 50 Jahren müsse das geliehene Geld zurückbezahlt werden, heisst es in der Botschaft des Bundesrates vom Mittwoch.
2008 hatten sich die Schweiz und die WTO in einem Abkommen auf die Renovation, Verdichtung und Erweiterung des Genfer WTO-Sitzes Centre William Rappard (CWR) geeinigt. Bis im Jahr 2012 sollen demnach alle WTO-Aktivitäten unter einem Dach zusammengeführt werden.
In der dritten Bauetappe ist ein Anbau ans bestehende CWR-Gebäude vorgesehen. Darin sollen unter anderem neue Büroräume für 300 Arbeitsplätze, die Bibliothek und eine neue Cafeteria entstehen. Weiter ist eine neue Tiefgarage geplant.
Für die ersten beiden Phasen des Bauprojekts hatten die Eidgenössischen Räte bereits einen A-fonds-perdu-Betrag von 45 Millionen Franken sowie ein Darlehen von 20 Millionen Franken gesprochen.