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Cremo habe das Missverhältnis zwischen den hohen Rohstoffpreisen in der Schweiz verglichen mit jenen auf den internationalen Märkten stark zu spüren bekommen, teilte das Freiburger Unternehmen am Mittwoch anlässlich seiner Generalversammlung mit.
Zusätzlich belastend wirkte die Überproduktion: Eine derartige Menge Milch, wie Cremo im 2009 angeliefert bekommen habe, könne das Unternehmen wirtschaftlich gesehen nicht länger akzeptieren. Künftig strebt Cremo konkurrenzfähige und rentable Bedingungen an.
Das Unternehmen konnte sich im 2009 dennoch steigern: Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von 523 Mio. auf 539 Mio. Franken. Der Gewinn stieg von 4,6 Mio. auf 5,2 Mio. Franken. Cremo verarbeitete über 15 Prozent mehr Rohstoffe (+70 Mio. Kilo) die Kosten legten unterdurchschnittlich um 5,6 Prozent zu. Das Unternehmen zählte 537 Vollzeitstellen und damit 14 mehr als im Vorjahr.