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ePaper Schweizer Bauer

Ein Drittel der Sägereibetriebe müsse sich im grenznahen Ausland mit Rundholz eindecken, da in der Schweiz das entsprechende Holz fehle. Teilweise werde sogar die Produktion gedrosselt. Gemäss der Mitteilung benötigen die Ostschweizer Säger bis Ende 2010 rund 100000 m3 Nadelrundholz.
Rund 70 Prozent des Rundholzes sollten als Trämel, die restlichen 30 Prozent als Lang- und Mittellangholz bereitgestellt werden. Insgesamt verarbeiten die Ostschweizer Sägereien jährlich nach eigenen Angaben über 350000 m3 Fichten- und Tannenrundholz. Aufgrund der tiefen Lagerbestände sei die Nachfrage gestiegen. Die Holzpreise nähern sich wieder dem Niveau von Januar 2008 an. Vor 18 Monaten wurden die höchsten Preise seit dem Orkan Lothar (1999) gelöst.
Waldbesitzer, welche früh nach den Sommerferien Holz schlagen, können gemäss Holzmarktpartner Ostschweiz mit guten Preisen rechnen. Zudem hätten die Forstunternehmer freie Kapazitäten und somit eine hohe Verfügbarkeit. Mitte September 2010 werden die Richtpreisempfehlungen für Nadelholz bekannt gegeben, diejenigen für das Laubholz folgen Ende Oktober.