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ePaper Schweizer Bauer

Auch die achte Ausgabe des «Mister Heubuuch» auf der Ranch Farsox in Alvaneu Bad fand unter grossem Zuschauerandrang statt. Die neun Anwärter – der zehnte Finalist musste aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig verzichten - lieferten sich vor über 500 begeisterten Zuschauern aus allen Teilen der Schweiz einen spannenden Wettkampf. So mussten die mutigen Eidgenossen beispielsweise die Schulbank drücken und sich von einem Fachlehrer auf Herz und Nieren prüfen lassen oder liessen unter den strengen Blicken der Jury bei der beliebten Body-Show ihre Muskeln spielen.
Aber auch bei der einstudierten Showeinlage mit den Kandidatinnen der Miss Südostschweiz-Wahl machten die Finalisten eine sehr gute Figur und begeisterten das Publikum. Für eine ausgelassene Stimmung sorgten die zahlreich mitgereisten Fans. Es wurden keine Mühen gescheut, um für den jeweiligen Favoriten auch das passende «Anfeuerungsmittel» zu finden: dröhnendes Kuhglockengeläut und lautstarkes Mitfiebern brachten den «Fest-Stall» zum Brodeln und spornte die Kandidaten zu Höchstleistungen an.
Der schönste Schweizer Bauer kommt aus dem Kanton Zug
Als neuer «Mister Heubuuch» 2010 wurde der 22-jährige Jonas Boog aus Hünenberg (ZG) gekürt. Er überzeugte das Publikum und die prominente Jury, welche sich u.a. aus der Schauspielerin Karin Lanz und dem «glanz und gloria weekend»-Moderator Christian Franzoso zusammensetzte mit seinem Charme und einer spektakulären «Body-Show». Dem Gewinner steht ein aufregendes Amtsjahr bevor. So winken ihm Auftritte für den Schweizerischen Bauernverband mit dem Slogan «gut gibt’s die Schweizer Bauern».
Ein Luzerner als originellster Schweizer Bauer
Nebst dem schönsten wurde auch der originellste Schweizer Bauer gesucht. Hier konnte sich der 43-jährige Ernst Vogel aus Schwarzenberg (LU) gegenüber seinen acht Konkurrenten mit viel Witz und Schlagfertigkeit durchsetzen.
Grosses Medienecho schweizweit
Schon im Vorfeld der Veranstaltung war das Medienecho in den verschiedenen Heimatkantonen der Kandidaten sehr gross. Die Landwirte standen plötzlich im Rampenlicht und präsentierten sich der Öffentlichkeit mit Interviews. «Mit dem Anlass haben wir» so OK-Chef Cordo Simeon «das oberste Ziel erreicht und der breiten Bevölkerung auf sympathische Weise die Landwirtschaft näher gebracht».