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Der Kanton Uri macht mobil gegen «importierte» Pflanzen

In den letzten Jahren hätten sich in der Schweiz aus anderen Kontinenten eingeführte Pflanzen unangenehm bemerkbar gemacht, schreibt die Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektion des Kantons Uri in einer Medienmitteilung.
So weit darf es nicht kommen. Auf einer relativ steilen Standweide in Seelisberg UR hat sich Jakobskreuzkraut massiv ausgebreitet und ist so ein Risiko für die Tiergesundheit. / adi

Die Pflanzen verdrängen die einheimischen Arten, sind gesundheitsgefährdend oder zerstören Mauern und Bauwerke. So können Berührungen mit dem Riesenbärenklau zu Verbrennungen mit Narbenbildung führen und der japanische Knöterich wächst sogar durch Asphalt.

Der Kanton Uri will die in den letzten Jahren unternommenen Bemühungen weiter fortführen, um den invasiven Pflanzen Herr zu werden. Neben der Bekämpfung durch Fachleute will der Kanton dazu auch auf Informationen für die Bevölkerung setzen. Dazu wird an jeden Haushalt im Kanton eine Informationsbroschüre verschickt, die unter anderem aufzeigt, wie man sich im Umgang mit solchen Pflanzen verhalten soll. Weiter sollen die Entwicklung der invasiven Arten beobachtet und gemeinsame Strategien zur Bekämpfung oder Regulierung erarbeitet werden. Dafür hat der Regierungsrat des Kantons Uri eine Arbeitsgruppe gegründet, in der alle betroffenen Fachstellen vertreten sind.

Mehr Informationen über invasive, gebietsfremde Pflanzen finden sich auf der Website der Schweizerischen Kommission für die Erhaltung der Wildpflanzen (SKEW).


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lid [09.08.2010 12:45]
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