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Stratfor, ein Privatgeheimdienst aus den USA, glaube, Moskau setze seine Weizenexporte als politische Waffe ein, vergleichbar mit den Gasexporten. Russland habe nämlich nicht nur die eigenen Exporte eingestellt, sondern auch Weissrussland und Kasachstan aufgefordert, ihre Exporte auszusetzen.
Während Weissrussland kaum ins Gewicht falle, sei Kasachstan der weltweit fünftgrösste Weizenexporteur. Stratfor vermute daher, dass Russland versuche, ein Weizenkartell aufzubauen. Würde Moskau den Weizenhandel kontrollieren, hätte es grösseren Einfluss auf die Weizenimporteure in seinem Umfeld, wie etwa die zentralasiatischen Staaten oder die Länder des Nahen Ostens.