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Gentechnologie

Gen-Gegner zerstören Rebstöcke im Elsass

Französische Umweltschützer haben genveränderte Rebstöcke des nationalen Instituts für landwirtschaftliche Forschung (INRA) in Colmar zerstört. Bei der Aktion am Sonntag rissen 60 militante Naturschützer 70 Weinreben eines Forschungsprojekts aus dem Boden gerissen.

Dies bestätigte am Montag ein Sprecher des Instituts. Den Schaden  bezifferte er auf etwa eine Million Euro. Das Forschungsgelände ist  durch einen Zaun und eine Alarmanlage gesichert. Zugang verschafften  sich die Umweltschützer, indem sie den Zaun durchtrennten. Sie  liessen sich ohne Widerstand festnehmen und wurden nach Feststellung  ihrer Personalien wieder freigelassen.

Erforscht wird in dem Institut die sogenannte Reisigkrankheit,  die durch einen Virus übertragen wird und den Rebstock vernichtet.  Nach Ansicht der Umweltschützer wird mit öffentlichen Geldern eine  überflüssige Forschung finanziert, da die Reisigkrankheit in Europa  kaum auftrete.


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sda/dpa [16.08.2010 13:01]
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