Homepage
Wetter
Markt & Preise
Politik & Wirtschaft
Tiere
Pflanzen
Landtechnik
Vermischtes
Hintergrund
Galerien
Marktplatz/Inserate
Service
Aboservice
Markt & Medien AGRAR
ePaper Schweizer Bauer

Auf den 1. September 2010 ändern gleich drei grosse Schweizer Landmaschinen-Importeure ihr Produkteprogramm.
Bucher Landtechnik AG: Die Firma aus Niederweningen ZH wird zum neuen Hauptimporteur der Landmaschinen von Kuhn. Während rund 35 Jahre wurde das Kuhn-Programm von der Ott Landmaschinen AG importiert und vertrieben. Im letzten Jahr nun hat sich Kuhn-Besitzer, die Bucher Industries, entschieden, den Kuhn-Import nach Niederweningen zur Firmeninternen Bucher Landtechnik AG zu holen. Bekannt wurde dies offiziell im Februar dieses Jahres.
Ott Landmaschinen AG: Durch den Verlust des Kuhn-Imports machte sich die Ott Landmaschinen AG aus Zollikofen BE auf die Suche nach einem neuen Maschinenprogramm und fand dabei bei Kverneland auf offenen Ohren. Ott wird deshalb ab 1. September 2010 zum kompletten Anbieter des gesamten Maschinenprogramms von Kverneland. Dies auch weil der norwegische Hersteller von Traktoranbaumaschinen schon seit längerem eine einheitliche Lösung für den Schweizer Markt gesucht hat. Bisher war das breite Kverneland-Programm in der Schweiz über unterschiedliche Importeure erhältlich.
Serco Landtechnik AG: Auch bei der auf dieses Jahr aufgrund des Zusammenschlusses zwischen der Fenaco und der Service Compagny in Oberbipp BE zur neu formierten Serco Landtechnik AG in Oberbipp wird der 1. September zum Stichtag für ein neues Produkteprogramm. Weil das Ackerbauprogramm von Kverneland, das bisher von Serco vertrieben wurde, nun von Ott importiert wird, hat sich die Serco Landtechnik AG mit dem österreichischen Hersteller Vogel & Noot einigen können. Ein Teil des Vogel & Noot-Programms wurde bisher von Ott, ein anderer Teil von der GVS Agrar AG in Schaffhausen importiert.
Ab 1. September heisst es also: in der Schweizer Landtechnik-Branche ist nichts mehr so wie es früher mal war.