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Am Samstag dem 21. August fand in Bouconville in Frankreich der Endlauf der diesjährigen Euro-Cup Serie statt. Das Green-Monster-Team war als führender in der Gesamtwertung angereist. Um sich den Gesamtsieg zu sichern musste aber auch auf dieser Veranstaltung eine Top-Platzierung realisiert werden, da die ärgsten Verfolger gerade mal wenige Punkte zurück lagen und somit bei einem Sieg ebenfalls noch Gesamtsieger hätten werden können.
Mit Mühe ins Stechen
Um 22:00 Uhr wurde die Klasse gestartet. Der Green Fighter wurde an diesem Abend von Enrico Vollerthun gefahren und er hatte alle Mühe, in der Qualifikation die notwendigen 100 Meter für die Teilnahme am Stechen überhaupt zu schaffen. Wie sich nach dem Zug herausstellte, war während des Zuges einer der drei Allison-Motoren (ca. 2500 PS pro Motor), aufgrund defekter Platinen für die Einspritzventile, ausgefallen. In der Zeit bis zum Stechen wurde es daher emsiger rund um den Traktor.
Mehr als 111 Meter
Pünktlich zum Beginn des Finales stand der Green Fighter dann wieder Einsatzbereit vor dem Bremswagen und durfte als erster Starter die Messlatte festsetzen.Das sich die zwischenzeitliche Schrauberei gelohnt hatte, zeigte sich direkt nach dem Pull, der das gesamte belgische Bremswagenteam in ungläubiges Staunen versetzte und bei den Bahnkommissaren heftige Diskussionen auslöste.
Der Grund war eine Weite von mehr als 111 Metern, also noch hinter der für das Stechen auf 110 Meter verlängerten Full Pull Linie. Damit hatte niemand gerechnet, vor allem nicht nach dem eher mühseligen Qualifikationslauf. Da in Zielbereich reichlich Platz vorhanden war, entschied die Wettkampfleitung, die Full Pull Weite für das Stechen auf 120 Meter zu verlängern und somit den Zug des Green Fighters in die Wertung zu nehmen.
Knappe Entscheidung
Mit jedem Teilnehmer des Stechens, und es waren alle dabei, die dem Team den Sieg noch hätten entreißen können, wuchs die Freude im Team, da einer nach dem anderen an der vorgelegten Weitescheiterte. Ganz zuletzt war Cougar aus Schweden noch sehr gut unterwegs und lies es noch einmal spannend werden. Er kam jedoch drei Meter vor der Weite des Green Fighters zum stehen und sorgte so für riesen Jubel im Team aus Füchtorf, die mit dem Sieg auf dieser Veranstaltung auch die Gesamtwertung im Euro Cup für sich entscheiden konnten.