Freihandelsabkommen mit Serbien tritt im Oktober in Kraft
Für den Handel zwischen der Schweiz und Serbien gelten bald neue Regeln: Am 1. Oktober tritt das Freihandelsabkommen EFTA- Serbien in Kraft, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) am Donnerstag mitteilte
Das Abkommen reduziert die Zölle auf Industrieerzeugnissen und verarbeiteten Landwirtschaftsprodukten. Serbien ist nach Kroatien der zweitwichtigste Handelspartner der Schweiz ausserhalb der EU in Südosteuropa.
2009 beliefen sich die Schweizer Ausfuhren nach Serbien auf 210 Millionen Franken. Die aus Serbien eingeführten Waren hatten einen Wert von 51 Millionen Franken.
Mit dem Abkommen verfügten die Schweiz und Serbien über eine zeitgemässe Instrumentenpalette zur Weiterentwicklung ihrer Wirtschaftsbeziehungen, schreibt das SECO. Die Eidgenössischen Räte hatten das Abkommen im Frühjahr genehmigt.