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Das Fleisch war für den Lebensmittelmarkt bestimmt, sei aber nicht in den Handel gekommen. In den Niederlanden werden alle Rinder auf BSE getestet, die geschlachtet werden.
Keine verschärften Kontrollen geplant
«Der Vorfall bestätigt die Erwartungen des staatlichen Veterinärinstituts, dass es in den Niederlanden in den kommenden Jahren immer mal wieder eine infizierte Kuh geben wird», teilte die Regierung mit. Verschärfte Sicherheitsmassnahmen seien nicht geplant.
Zuletzt war im Mai 2008 ein Tier positiv getestet worden. Die Rinderseuche steht im Verdacht, beim Menschen die Hirnkrankheit Creutzfeldt-Jakob auszulösen.
In den Niederlanden starben seit 2005 drei Menschen an Creutzfeldt-Jakob, nachdem sie verseuchtes Fleisch gegessen hatten. Die Krankheit gilt bis heute als unheilbar.
Schweiz seit 2007 BSE-frei
In der Schweiz trat der Rinderwahnsinn erstmals 1990 auf. Nach Angaben des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET)ist in der Schweiz niemand an der durch BSE ausgelösten Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit erkrankt. Seit 2007 ist kein Fall von BSE bei Rindern mehr aufgetreten, wie das BVET auf seiner Website schreibt.
Seit 1999 werden demnach in der Schweiz alle Rinder, die wegen einer Krankheit verenden oder geschlachtet werden müssen sowie durch einen Unfall sterben, mit einem Schnelltest auf BSE untersucht. Zudem werden Stichproben bei allen Schlachttieren durchgeführt.
Erster Fall 1986 in Grossbrittanien registriert
Der erste Fall der so genannten bovinen spongiformen Enzephalopathie (BSE) trat 1986 in Grossbritannien auf. Die Verbreitung der Krankheit Anfang der 1990er-Jahre ist nach Expertenmeinung auf die Fütterung mit Tiermehl zurückzuführen, in dem Reste von erkrankten Rindern verarbeitet wurden.
In der Schweiz gilt seit 2001 ein Fütterungsverbot von Tiermehl
In der Schweiz verboten die Behörden 1999 die Verfütterung von Tiermehl an Wiederkäuer. 2001 wurde das Verbot auf alle Nutztiere ausgedehnt.