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Die EU- Kommission verlangte Aufklärung, wie es zu der Freisetzung der Amadea-Genkartoffel kommen konnte. «Die Kommission wird die betreffende Firma auffordern, nach Brüssel zu kommen und die Lage zu erklären», sagte ein Sprecher in Brüssel.
Nach Angaben der EU-Kommission hat BASF die Zulassung der gentechnisch veränderten Kartoffelsorte Amadea zwar beantragt, doch sei darüber noch nicht entschieden: «Es handelt sich um eine nicht zugelassene Pflanze.»
Wie BASF am Montag in Limburgerhof in Rheinland-Pfalz mitteilte, ist unklar, wie es zu der Vermischung kommen konnte. Der Anteil an Amadea-Pflanzen habe weniger als 0,01 Prozent betragen. Sämtliche Amadea-Pflanzen seien von den Feldern entfernt worden.
Amflora werde derzeit nur in Schweden, Deutschland und Tschechien angebaut. Dort wurden nach Angaben des Unternehmens keine Vermischungen festgestellt.
Die Kommission will dennoch von allen drei Staaten Aufklärung zur Frage verlangen, ob möglicherweise Ähnliches wie in Schweden auch anderswo passiert sein könnte. «Offensichtlich ist irgendwo ein Fehler gemacht worden», sagte der Kommissionssprecher.
«Die falsche Kartoffel ist nach Schweden gekommen. Und deswegen haben wir die Firma gebeten, uns zu erklären, was passiert ist. Wir wollen sicherstellen, dass so etwas nicht noch einmal anderswo passieren kann.»