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BSE und die Folgen für die Landwirtschaft

Was im Jahr 1986 in Grossbritannien begonnen hat, beschäftigt die EU- und Schweizer Agrarpolitik bis heute. BSE und seine Folgen sind immer noch nicht gänzlich überwunden.

1986 traten die ersten BSE-Fälle in Grossbritannien auf. Am 2. November 1990 starb die erste Kuh in der Schweiz an Rinderwahnsinn. Infolge von BSE kam es in den 90er Jahren zu Krisen auf den Rindfleischmärkten sowie zu politischen Spannungen. BSE erfasste ganz Europa.

Der Schweizer Viehexport war am Boden und kam erst wieder Anfang 2002 mit Exporten nach Irland, Deutschland, Frankreich und Spanien in Schwung. Am 17. November 2003 wurden die Schweizer Vorschriften von der EU anerkannt und auch die ehemals wichtigsten Exportländer Österreich und Italien mussten die Grenzen für Rinder aus der Schweiz wieder öffnen.

Im 2004 traten in der Schweiz nur noch 3 BSE-Fälle auf. Darauf stellten Migros und Coop die Massen-Tests auf BSE ein.


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Rainer Menning [18.04.2005 13:23]
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